10. Mai ab 13 Uhr: Vatertagsgrillen am Werner-Fuchs-Haus

Trikots zu ersteigern, Wattenscheider zu vernaschen

 

Kein Vatertag ohne Grillfest am Werner-Fuchs-Haus: Auch in diesem Jahr lädt die IG wieder alle Alemannia-Fans – egal ob männlich oder weiblich – zum beliebten Vatertagsgrillen ein. Die Sause am WFH (Liebigstraße 25) beginnt am Donnerstag (Christi Himmelfahrt), 10. Mai, um 13 Uhr.

Wie immer stehen kühle Getränke, Heißes vom Grill, Kaffee und Kuchen für euch bereit. Eingeladen sind auch die Mannschaft, das Trainergespann iund die Vereinsspitze. Mit dabei sind zudem die Aachener Investörchen. Die Initiative um Willi Kutsch, Frank Dressen-Kreitz und Helmut Jordans hat bei den Fans schon mehr als 25.000 Euro zur Aufstockung des Mannschaftsetats in der nächsten Saison eingesammelt. Beim Vatertagsgrillen soll nun noch eine Schippe draufgelegt werden.

Möglich macht es ein Eschweiler Alemannia-Fan, der den Investörchen aus seiner Sammlung acht tolle Original-Watchworn-Trikots (also von den Profis im Spiel getragen!) zum Versteigern zur Verfügung gestellt hat. Es sind ein paar echte Schmuckstücke nicht nur für Alemannia-Anhänger dabei – beispielsweise Trikots von Mario Götze (Bayern München) und Stefan Kießling (Bayer Leverkusen). Dazu gibt’s u.a. eine Aachener Nummer 19 von Jan Schlaudraff, die legendäre 16 von Marius Ebbers sowie Hemden von Marco Höger und Lewis Holtby aus ihrer Schalke-Zeit. Die Versteigerung beginnt gegen 15 Uhr; das Mindestgebot pro Trikot liegt bei 55 Euro.

Die Investörchen unterstützen könnt ihr aber auch, wenn ihr beim Vatertagsgrillen einfach gute Laune mitbringt – und vor allem tüchtig esst und trinkt. Die Verpflegung ist diesmal teilweise ein wenig teuer als üblich (z.B. Bitburger-Stubbis 1,50 statt 1,00 Euro). Der Zusatzerlös fließt zum größten Teil der Investörchen-Initiative zu.

Grilltechnisch haben wir diesmal etwas Besonderes im Angebot: Unser Schatzmeister Schmiddy bringt aus dem Kohlenpott ein fette Ladung der original Wattenscheider Stadionwurst mit, die in fußballerischen Feinschmeckerkreisen bekanntlich Kultstatus genießt. Es gibt also viele Gründe, den Vatertag beim Fest der Fan-IG zu verbringen. Wir freuen uns auf euch!

Wer noch Kuchen- oder Salatspenden loswerden oder beim Vatertagsgrillen als Helfer mit anpacken möchte, wird gebeten, sich per Mail zu melden: vorstand@ig-alemanniafans.de


 

Bericht über den „Investörchen“-Abend am 17.04.2018

Großes Ehrenwort: Gesamtes Geld fließt in den Kader

 

Seit drei, vier oder noch mehr Jahrzehnten schon gehen Helmut Jordans, Frank Dressen-Kreitz und Willi Kutsch mit der Alemannia durch dick und dünn. So viel Freude wie in der laufenden Saison hatten die Tivoli-Routiniers aber schon lange nicht mehr. Deshalb wollen sie auch nicht tatenlos zusehen, wie das, was Trainer Fuat Kilic und sein Team gerade so vielversprechend aufbauen, wegen des leidigen Geldmangels gleich wieder in die Brüche geht. Um zusätzliches Geld für Vertragsverlängerungen und gute Neuverpflichtungen beizusteuern, haben die drei Fans eine Sammelaktion gestartet und in Alemannia-Geschäftsführer Martin vom Hofe einen dankbaren Mitstreiter gefunden. Beim Offenen Abend der Fan-IG stellten sie ihre Crowdfunding-Initiative „Öcher Investörchen“ vor, die binnen kurzer Zeit eine erstaunliche Dynamik entwickelt hat.

Offener Abend am 17. April mit Martin Vom Hofe, Helmut Jordans und Frank Dressen

Neue Fan-Initiative: Crowdfunding für Fuats Team!

Zum ganzen großen Wurf – dem Meistertitel in der Regionalliga West – wird es diesmal wohl noch nicht ganz reichen. Dennoch: Die allmählich ausklingende Saison 2017/18 hat den meisten von uns sicher mehr Freude bereitet als anfangs erwartet. Zwei Siege gegen Borussia Dortmunds Zwote, starke Heimspiele gegen den Wuppertaler SV, den SC Wiedenbrück oder den SV Rödinghausen, Auswärtserfolge bei Borussia Mönchengladbach 2 und dem Bonner SC, viele wunderschöne Tore von Mergim, Junior, Joy-Slayd und ihren Kollegen: Dies waren nur einige Highlights einer Spielzeit, in der das von Fuat Kilic mit ganz bescheidenen finanziellen Mitteln fast komplett neu zusammengestellte Team mit großem Kampfgeist und alemannischem Herzblut viele positive Ausrufezeichen gesetzt und vor allem endlich auch wieder Hoffnung auf bessere Zeiten geweckt hat.

Nun aber gilt es, den Blick nach vorn zu richten. Und da sieht manches im Moment leider noch nicht so erfreulich aus. Da es der Vereinsführung anscheinend nicht gelungen ist, die nötigen Sponsorengelder für eine Erhöhung des Mannschaftsetats einzusammeln, droht unser Team, in dem doch so viel fußballerisches Potenzial steckt, am Ende dieser Saison schon wieder auseinanderzufallen.

Mit der Vorstellung, dass Fuat Kilic wegen des leidigen Geldmangels bald wieder ganz von vorne anfangen muss, möchte sich eine wachsende Anzahl von Alemannia-Fans aber nicht tatenlos abfinden. Wir sind stolz auf unser Team, und wir möchten, dass möglichst viele Spieler am Tivoli bleiben und in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit den Fans einen neuen Angriff auf die Spitze starten können.

Viele Spieler haben in der laufenden Saison unter Berücksichtigung der schwierigen Insolvenzsituation Verträge am untersten Gehaltslimit unterschrieben, um bei Alemannia Aachen spielen zu können. Dass sie jetzt Zuschläge in vertretbarem Rahmen erwarten, ist verständlich. Auch wird Kaderplaner Fuat Kilic zusätzliches Geld benötigen, um die sicherlich nicht ausbleibenden Abgänge durch gute Neuverpflichtungen zu kompensieren.

Nun über die fehlenden Sponsorengelder zu klagen, hilft nicht weiter. Helfen könnte es aber, wenn sich jeder einzelne Alemannia-Fan und jedes einzelne Alemannia-Mitglied ernsthaft fragen würde, was ihm/ihr der Verein und die Mannschaft wirklich wert sind – auch in barer Münze. „Crowdfunding“ und „Microsponsoring“ heißen in diesem Zusammenhang die Zaubermittel, die schon so manches tolle Projekt auf wundersame Weise ins Rollen gebracht haben. Gemeint ist damit ganz einfach, dass viele kleine Beiträge sich zu einem richtig großen Betrag summieren können, wenn viele von der Sache überzeugte Menschen mit einsteigen. Und überzeugte Alemannen und Alemanninnen sind wir doch alle, oder?!

An eben diesem Punkt setzt eine neue Initiative von tatendurstigen Alemannia-Fans an. Auf Facebook haben diese Fans unter dem Titel „Ich auch“ eine neue Crowdfunding-Initiative gestartet. Die Resonanz ist bereits beachtlich, und man steht auch bereits in Kontakt mit Alemannia-Geschäftsführer Martin vom Hofe.

Die Alemannia-Fan-IG möchte ihren Teil dazu beitragen, dass noch mehr Fans „Ich auch“ sagen und im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gezielt Geld für den Aufbau eines starken Profikaders für die Saison 2018/19 bereitstellen. Um zu erfahren, was konkret geplant ist, und um gemeinsam mit euch eventuell noch weitere Crowdfunding-Ideen zu sammeln, haben wir Martin Vom Hofe, Helmut Jordans und Frank Dressen zu einem Offenen Abend eingeladen.

Der Offene Abend findet statt am Dienstag tag, 17. April, ab 19 Uhr im Werner-Fuchs-Haus (Liebigstraße 25). Eingeladen sind alle interessierten Alemannia-Fans. Der Eintritt ist wie immer frei – und es wird an diesem Informationsabend auch niemand gedrängt werden, bereits irgendwelche finanziellen Verpflichtungen einzugehen.

Veranstaltungen zur Ausstellung „Alemannia 1933-45“

Liebe Alemanniafans,
wir möchten Euch auf zwei Veranstaltungen im Internationalen Zeitungsmuseum hinweisen:

Do, 01. März, 18:00 – 20:00 Uhr: Buchpräsentation
Ingo Deloie, René Rohrkamp:
„Und Salomon spielt längst nicht mehr …“
Alemannia Aachen im Dritten Reich, ca. 208 Seiten, 17 x 24 cm, Hardcover, Fotos
Erscheint im Februar 2018, 24,90€
Alemannia Aachen unterm Hakenkreuz
Anfang der 1930er Jahre begeisterten Max Salomon und Reinhold Münzenberg die Fans am Aachener Tivoli. Nationalspieler Münzenberg wurde im Dritten Reich zum größten Fußballstar der Kaiserstadt; der Jude Max Salomon suchte vergeblich Zuflucht im benachbarten Ausland und starb 1942 auf dem Weg nach Auschwitz. Erstmals wird die Geschichte der Aachener Alemannia in der NS-Zeit ausführlich geschildert und die Schicksale ihrer jüdischen Mitglieder sowie die Rolle ihrer Funktionäre im Zuge der Gleichschaltung nachgezeichnet.
Die Autoren: Ingo Deloie, Jahrgang 1969, war langjähriger Mitherausgeber des Alemannia-Fanzines In der Pratsch und arbeitet derzeit als Historiker an der Universität Aachen. Dr. René Rohrkamp, Jahrgang 1977, ist seit 2014 Leiter des Stadtarchivs Aachen

Freitag, 02. März, 19:00 Uhr: Vortrag
Vortrag Dr. Henry Wahlig
Zwischen Assimilation und Ausgrenzung – Die Geschichte jüdischer Sportvereine in Aachen
Der Sporthistoriker Dr. Henry Wahlig ist verantwortlich für das Kultur- und Veranstaltungsprogramm des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund. Gemeinsam mit Prof. Lorenz Peiffer wurde er im Jahr 2014 für die Publikation „Juden im Sport während des Nationalsozialismus“ mit der Zimmermann-Medaille, einem Forschungspreis des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte, ausgezeichnet.

Über zahlreiche Besucher würden wir uns sehr freuen!


 

Offener Abend am 22. Februar

Lockere Gesprächsrunde im Werner-Fuchs-Haus

Liebe Alemannia-Fans,
liebe IG-Mitglieder,

die Winterpause hat gefühlt eine halbe Ewigkeit gedauert, doch jetzt geht’s endlich wieder los. Zur Einstimmung auf eine hoffentlich erfolgreiche Restserie für Fuat Kilics junge Truppe laden wir euch herzlich ein zu einem Offenen Abend, der am Donnerstag, 22. Februar, um 19 Uhr im Werner-Fuchs-Haus (Liebigstraße 25) beginnt.
Geplant ist diesmal eine lockere Fan-Runde ohne feste Themenvorgaben und ohne besondere Gäste. Dennoch gibt bekanntlich immer genügend interessanten Gesprächsstoff rund um die Alemannia. So wünschen sich viele Fans, dass auf oder rund um den Tivoli gebührend an unsere kürzlich verstorbene Vereinslegende Michel Pfeiffer sowie an unseren von den Nazis ermordeten jüdischen Vereinskameraden Max Salomon erinnert wird. Hier möchten wir mit euch gemeinsam Ideen sammeln. 

Mitglieder für den IG-Vorstand gesucht

Leider ist unser Schatzmeister Gert Kempf aus beruflichen und privaten Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Er hat sich aber dazu bereit erklärt, seine Amtsgeschäfte bis zur Übergabe der Kasse an einen Nachfolger weiterzuführen. Der Vorstand hat auf seiner letzten Sitzung am 18.01.2018 Andreas Schmidt in den Vorstand kooptiert. Er wird Mitte des Monats die Kasse übernehmen und sich auf der kommenden Mitgliederversammlung regulär zur Wahl stellen.

Ebenfalls zurückgetreten ist aus bekannten Gründen unser Geschäftsführer Horst Filbrich. Wir wollen das Amt auf der nächsten Mitgliederversammlung neu besetzen. Der Geschäftsführer ist ein für die IG sehr wichtiges Amt; er ist zugleich 2. Vorsitzender. Wir rufen alle Alemanniafans auf, sich Gedanken zu machen, wer dieses Amt besetzen könnte. Über Vorschläge und Bewerbungen freuen wir uns sehr.

Seit Beginn unserer Amtszeit ist zudem ein Amt als Beisitzer unbesetzt. Um wieder gute Aktionen für Fans auf den Weg bringen zu können, brauchen wir aber einen vollen Kader. Wir würden sehr gerne in diesem Jahr wieder ein Fan-Turnier und im nächsten Jahr eine Karnevalsfeier ausrichten. Leider schaffen wir das unter den derzeitigen Bedingungen nicht. Wir suchen daher Alemannia-Fans, die gerne eines von beiden gestalten wollen. Dafür könnten Sie einen Beisitzerposten übernehmen oder in den Vorstand kooptiert werden.

Interessierte mögen sich bitte beim IG-Vorstand melden!


 

Offener Abend fällt aus!

Die IG bedauert, den Offenen Abend am Donnerstag, 25.01. absagen zu müssen, da alle geladenen Gäste abgesagt haben.

Der Vorstand


 

Bericht über den Offenen Abend mit Marcel Philipp

OB sieht nur geringe Chancen für WüWa-Rettung

Oberbürgermeister Marcel Philipp

Über 90 Minuten plus Nachsprechzeit erstreckte sich der Offene Abend mit Marcel Philipp am 11. Januar im Werner-Fuchs-Haus. Aachens Oberbürgermeister und die rund 30 Gäste kamen in der sachlichen Diskussionsrunde auf viele Themen rund um die Alemannia zu sprechen. Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Aktion „Kulturgut Tivoli erhalten“: Philipp zeigte Verständnis dafür, dass sich viele Fans eine würdige Erinnerungsstätte an unser legendäres altes Stadion wünschen. Der von den Karlsbande-Ultras entwickelte und vom TSV sowie der IG unterstützte Idee, den als einziges Relikt noch bestehenden Treppenaufgang zum Würselener Wall zu erhalten, räumt der Oberbürgermeister allerdings nur minimale Chancen ein.
In den Wall sollen in Kürze vier luxuriöse Terrassenhäuser hineingebaut werden. Die Grundstücke hat die Stadt längst verkauft; der Bebauungsplan sieht den Abriss der Treppe und Abtragen des Walles vor. Nach dem Häuserbau soll er wieder aufgeschüttet und als Grünanlage gestaltet werden. Er sei „sehr, sehr skeptisch“ und könne sich nur „sehr schwer vorstellen“, dass daran noch etwas zu ändern ist, so Philipp. Wenn es bautechnisch überhaupt möglich sei, die Häuser ohne den Abriss der Treppe zu bauen, sei mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen. „Zu 99,5 Prozent ist da nichts mehr zu machen.“
Nicht vorschnell verwerfen wollte der OB allerdings den Vorschlag, dass die Fans die alte Treppe in Eigenregie abbauen, die Teile zwischenlagern und aus dem alten Originalmaterial später eine Art Erinnerungstreppe in der neuen Grünanlage errichten. Philipp sagte zu, sich die Pläne diesbezüglich noch einmal genau anzusehen und für weitere Gespräche zur Verfügung zu stehen. „Die Grünflächenplanung sieht ja nach wie vor eine Hang-Situation vor und ist noch nicht im Detail ausgearbeitet. Wenn es technisch möglich ist und wenn Sie es selber übernehmen, dann ist das zumindest nicht von vornherein ausgeschlossen.“ Philipp versprach zumindest, dass es keinen überraschenden Abriss in einer Nacht-und-Nebel-Aktion geben werde.

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