IG-Erklärung zur Bekanntgabe der Kandidaten für die Alemannia-Gremien

IG-Erklärung zur Bekanntgabe der Kandidaten für die Alemannia-Gremien

Mitglieder haben die Wahl – und das ist gut so“

Der Blick auf die Alemannia-Homepage, auf der der Insolvenzverwalter (wieso eigentlich nicht der Wahlausschuss selbst?) am Mittwoch (19.7.) die Kandidatenliste für die bei der TSV-Jahreshauptversammlung neu zu besetzenden Führungspositionen veröffentlicht hat, erfüllt IG-Sprecher Thomas Wenge mit Freude: „Wie es aussieht, werden am 5. September zwei komplette Präsidiumsteams und eine beachtliche Anzahl weiterer guter Bewerber für den GmbH-Aufsichtsrat und den Verwaltungsrat des Vereins antreten. Der IG-Vorstand begrüßt es vor allem mit Blick auf die Präsidiumsteams, dass die Mitglieder der Alemannia nach einer gefühlten Ewigkeit wieder eine echte Auswahl haben werden. Wir dürfen wählen – und das ist gut so.“

Die Situation im Jahr 2014, als nur ein einziges „Team 2018“ angetreten war und auch noch mit Nichtannahme der Mandate gedroht hatte, falls nicht sämtliche seiner Mitglieder geschlossen ins Vereinspräsidium und dem GmbH-Aufsichtsrat gewählt würden, ist vielen Fans noch in schlechter Erinnerung. Diesmal werden sich nun ein „Kompetenzteam“ um das derzeitige kommissarische Präsidiumsmitglied Dr. Martin Fröhlich und eine Alternativmannschaft um den Heinsberger Rechtsanwalt Michael Gottschalk den Mitgliedern zur Wahl stellen. Außerdem tritt mit Daniel Peters aus der Futsal-Abteilung ein Einzelkandidat zur Präsidiumswahl an.

Hinzu kommen neben anderen noch vier Bewerber für die drei aus der Mitgliedschaft zu besetzenden Verwaltungsratsposten, nämlich Horst Filbrich und Gert Kempf aus dem IG-Vorstand sowie die langjährigen Alemannia-Fans Karl-Heinz Schmid und Fred Tribbels.

Dass sich mitten in den schweren Zeiten der zweiten Insolvenz so viele Leute bereiterklären würden, Führungsverantwortung zu übernehmen, war aus Sicht der IG nicht unbedingt zu erwarten. Umso erfreuter ist die IG darüber, dass es nun Alternativen auf allen Positionen gibt. Spannend dürfte vor allem die Präsidiumswahl werden, zumal mit Horst Rambau und Alexander Goy dazu auch Leute antreten, die man durchaus als Reizfiguren bezeichnen darf.

Sobald der Wahlausschuss über die Zulässigkeit der Kandidaturen befunden hat, werden wir beide Teams einladen, sich den Fans und Mitgliedern bei offenen IG-Abenden persönlich vorzustellen und ihre Konzepte für die Alemannia zu erläutern. Mindestens zwei Veranstaltungen sind für Mitte/Ende August ins Auge gefasst“, erläutert Thomas Wenge das weitere Vorgehen.

Wenge betont, dass der IG-Vorstand und die Fans beiden Gruppen sicherlich kritische Fragen stellen, sich mit Blick auf die Wahl selbst aber neutral verhalten werde: „Die Fans sind mündig genug, sich selber ihre jeweilige Favoriten auszusuchen. Wir wollen in erster Linie dazu beitragen, dass die Fans die zur Meinungsbildung nötigen Informationen bekommen. Dass bereits kolportiert wird, die IG bzw. der IG-Vorstand pushe und protegiere einseitig das Gottschalk/Rambau-Team, ist unzutreffend.“

IG weist Vorwürfe aus dem Forum zurück

Kein Verständnis hat der Vorstand der Alemannia-Fan-IG auch für die vor allem im Internet-Fanforum verbreiteten Vorwürfe und Angriffe unter anderem gegen IG-Geschäftsführer und Alemannia-Verwaltungsratsmitglied Horst Filbrich. Hierzu ist folgendes festzustellen:

1. Seitdem Max Baur ins kommissarische Präsidium gewechselt ist, lässt er sein Mandat im Verwaltungsrat satzungsgemäß ruhen und fungiert folglich auch nicht mehr als Vertreter des Verwaltungsrates im Wahlausschuss. Der Verwaltungsrat hat deshalb Horst Filbrich ordnungsgemäß zum neuen Vertreter des Verwaltungsrates im Wahlausschuss bestimmt. Dass Horst Filbrich „sich selbst in den Wahlausschuss eingeladen“ habe bzw. dort ohne legitimiertes Mandat mitmische, ist unzutreffend.

2. Mit dem Aufreten des Gottschalk/Rambau-Teams für die Präsidiumswahl hat der IG-Vorstand nichts zu tun. Der im Fanforum von einem User vermittelte Eindruck, das Team sei von Horst Filbrich in seiner Funktion als IG-Geschäftsführer zur Wahl vorgeschlagen worden, ist falsch und schon deshalb unsinnig, weil Horst Filbrich weder in seiner Funktion als IG-Geschäftsführer noch als einzelnes Alemannia-Gremienmitglied überhaupt ein solches Vorschlagsrecht hat.

3. Richtig ist, dass Horst Filbrich und Schatzmeister Gert Kempf – allerdings völlig unabhängig von ihren IG-Funktionen – seit einigen Wochen in einem lockerem, unverbindlichen Kontakt zu einer Gruppe von Alemannia-Mitgliedern stehen, die nach der neuerlichen Insolvenz und dem Rücktritt der gesamten alten Führungsspitze die Weichen für einen Neustart zu stellen versucht. Der IG-Vorstand in seiner Gesamtheit arbeitet vertrauensvoll zusammen und sieht für seine Arbeit kein Problem darin, wenn einzelne seiner Vorstandsmitglieder abseits von ihren IG-Aufgabenbereichen persönliche/private Kontakte zu anderen Fans und Vereinsmitgliedern unterhalten.

4. Knapp zwei Wochen vor Ablauf der Meldefrist am 17. Juli haben sich Leute aus dem Kreis um Michael Gottschalk an Horst Filbrich gewendet. Dazu erklärt Horst Filbrich:

Die Herren haben mich nicht als IG-Geschäftsführer, sondern ausschließlich als Mitglied des Wahlausschusses angesprochen. Man würde gern als Team zur Präsidiumswahl antreten und bat mich als für solche Fragen zuständiges Wahlausschussmitglied um Auskunft, ob es noch eine Möglichkeit zur Kandidatur gebe. Ich habe daraufhin die Kollegen im Wahlausschuss pflichtgemäß über das Interesse der Gruppe informiert und angeregt, dass der Wahlausschuss in seiner Gesamtheit das Team zur Kandidatur vorschlagen möge. Denn ich bin der Auffassung, dass in diesen schwierigen Zeiten niemandem, der sich für die Alemannia engagieren möchte, von vornherein die Tür vor der Nase zugeschlagen werden sollte. Vielmehr sollte jedem die Chance gegeben werden, sich und seine Konzepte den Mitgliedern vorzustellen. Selbstverständlich habe ich deshalb auch der Kandidatur des Fröhlich-Teams und sämtlichen weiteren Bewerbungen zugestimmt. Der Wahlausschuss hat die Sache diskutiert und schließlich mehrheitlich beschlossen, das Gottschalk-Team den Vorgaben der Satzung entsprechend als Gremienvorschlag auf die Kandidatenliste aufzunehmen. Im nächsten Schritt wird der Ausschuss nun die satzungsgemäße Zulässigkeit der Bewerbungen und die Eignung sämtlicher Anwärter prüfen. Das gesamte Verfahren wird also sauber und den Vorgaben der Satzung entsprechend abgewickelt.“

Remember Balu (Jürgen Pieper)

Wie Ihr Alle wisst, hat unser Balu am 25.5. nach langem hartem Kampf sein „Spiel gegen die Mistviecher“, wie er in seiner bekannt humorigen Art selbst seine Krebserkrankung in ihrem Verlauf für uns dokumentierte, letztlich doch verloren.

Unabhängig davon, dass wir ihn sowieso niemals vergessen werden, dass er immer bei uns sein wird, – vor allen Dingen bei allen Alemannia-Spielen – wollen wir gerade beim 1. Heimspiel ohne ihn eine besondere Aktion durchführen.

Eines seiner Markenzeichen war, dass er seit gefühlten 30 Jahren vor jedem Heimspiel am Fantreff (bzw. damals an der IG-Bude vor dem Tivoli) 2 Stündchen vor Spielbeginn mit seiner Jute-Tasche auftauchte, die mit einigen Flaschen Stubbi gefüllt war.

Es fanden sich immer einige Alemannen, die diese dann mit ihm bei Fachsimpelei über unsere Alemannia, oder aber auch nur bei einem Plausch über die Zeit zwischen den jeweiligen Tivoli-Treffen leerten.

Was gäbe es also Logischeres, als „SEIN“ Jutetaschen-Ritual am 1. Spieltag (28.7.17 Heimspiel gg. MG 2) fortzusetzen ?

Wir haben deshalb diese geniale Idee von Bucki in die Tat umgesetzt:

  • Wir haben 50 gelbe Jutetaschen mit Balu’s Jubel-Foto vom Tivoli,

das wohl Jeder in den letzten Wochen auf irgendeiner Facebook-Seite

mal gesehen hat, bedrucken lassen.

  • Darüber hinaus haben wir die Bitburger Brauerein angeschrieben, die sich ohne bürokratische Hindernisse spontan an dieser Aktion beteiligt durch das Stellen

des Inhaltes für die bedruckten Taschen.

  • Die Selbstkosten für jede der Taschen betragen ca. 7,50€, was durch die geringe

Anzahl, aber auch den aufwendigen Farbdruck zu erklären ist.

  • Wir werden die Taschen zu 10,-€ verkaufen, wobei der Mehrerlös der Familie von Balu zukommen soll. (Einem freiwilligen Aufstocken des Kaufpreises spricht also Nichts entgegen…)

Wenn man jetzt bedenkt, dass in jeder der Taschen ein paar Flaschen des kostbaren Getränkes enthalten sind, ist das sicher ein realistischer Vorschlag.

Wer sich jetzt aufgrund der begrenzten Stückzahl schon vorab ein Exemplar sichern möchte,

kann das gerne unter Angabe des Verwendungszweckes „Balu Jutetasche“ und Überweisung des Kaufpreises auf das Konto der Stolberger Tivoli Jonge gerne tun. Die Reservierungen erfolgen nach Zeitpunkt des Zahlungseinganges.

(IBAN DE 48 39050000 0003363389, Sparkasse Aachen)

Die Aktion startet am 28.7.17 2 Std. vor Spielbeginn, d.h. um 17.30 Uhr außen vor dem Stadion, vor dem Fenster zum Fantreff, also genau da, wo Balu in den letzten Jahren auch vor den Spielen anzutreffen war.

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung an dieser Aktion, worüber sich sowohl Jürgen „da oben“, als auch seine Familie sicher freuen werden.

SGG

Bucki, Didi, und die STJ (als Vorfinanzierer der Aktion)

Jutetasche Balu

Protokoll des Offenen Abends vom 06.07.2017 – Kandidatenfindung für die JHV

 

Vor etwa 25 Gästen stellten sich die Kandidaten Horst Filbrich, Gert Kempf, Dieter „Didi“ Lübbers (alle Verwaltungsrat), Daniel Peters (Präsidium) und Mike Schleiden (Aufsichtsrat) vor.

 

Horst Filbrich ist bereits seit drei Jahren Mitglied des Verwaltungsrats. Er ist der Meinung, dass in den Gremien mehr für die Fans und Mitglieder erreicht werden kann. Die Mitglieder müssen mehr mitgenommen werden. Er war mit der Arbeit des alten Verwaltungsrats nicht zufrieden. Der Verein sei korrekt geführt worden, aber der Verwaltungsrat sei zu wenig eingebunden gewesen. Ziel müsse es sein, dass alle an einem Strang ziehen und dann auch mal über ihren Schatten springen sollten, um gemeinsam wieder voran zu kommen.

 

Gert Kempf, geb. 28.03.1967 (50), Dipl. Verwaltungswirt, Bundesagentur für Arbeit, Stützpunktleiter im Messe- und Veranstaltungsmanagement, 2 erwachsene Kinder ist seit vielen Jahren Mitglied der IG, war früher aktiver und habe sich beruflich bedingt zurückgezogen. Ihm sind die Mitsprachrechte der Fans wichtig, mit einem vernünftigen Präsidium halte er eine gute Zusammenarbeit für einen wichtigen Baustein der Alemannia-Zukunft. Die Ansichten der Fans sollen im Verein wieder besser wahrgenommen werden, um ihn von innen heraus zu verändern.

Er habe sich um einen ehrenamtlichen Ordnungsdienst bemüht, um Kosten der GmbH senken zu können. Nach seiner Wahrnehmung allerdings ist dieser vom Insolvenzverwalter nicht gewollt. Er erhoffe sich deutlich mehr Transparenz, z.B. bei der Frage, wer für das Präsidium kandidiere.

 

Didi Lübbers ist 55 Jahre alt, kfm. Leiter eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens, hat zwei erwachsene Kinder (Sohn/Tochter, beide Alemanniafans und -mitglieder) und über seit zehn Jahren Vorsitzender der Stolberger Tivoli-Junge und war auch schon im IG-Vorstand aktiv. Nach jahrelangem Engagement für die Alemannia außerhalb der Gremien fühle sich nun in der Verpflichtung, auch innerhalb des Vereins Verantwortung zu übernehmen. Er nennt sich einen konstruktiven, aber kritischen Teamplayer. Seine Entscheidung zur Kandidatur fiel mit Versprechen an einen sehr guten Freund kurz vor dessen viel zu frühem Tod. Er will sich gerade jetzt der Aufgabe stellen, in der Zeit, in der es für unseren Verein um Alles geht.

 

Daniel Peters möchte als Vertreter der Abteilungen im Präsidium mitarbeiten. Er hatte Kontakt zum Interimspräsidium aufgenommen, habe aber bislang keine Rückmeldung bekommen.

 

Im Nachgang teilte er uns mit:

Er „sieht die Mitglieder und Fans der Alemannia als Nummer 1. Genau wie seine Kunden bei den niederländischen Aktiengesellschaften mit dreistelligen Mio. Umsätzen.

Als Head of Marketing kennt er die Erfolgsregeln um Menschen zu begeistern. Dieser Know How Transfer, in die Alemannia hinein, ist für Ihn selbstverständlich.

Denn innerhalb kürzester Zeit hat der diplomierte Kaufmann die Alemannia Futsal Abteilung in der Szene zu einer festen Größe etabliert.

Durch seine langjährige Tätigkeit als DFB Trainer und FIFA Spielervermittler, wird er als Präsidiumsmitglied die Ziele der Alemannia in entscheidende Erfolgsrichtung steuern und nachhaltig stärken.“

 

Mike Schleiden, 62 Jahre alt, war stellvertretender Betriebsleiter bei t-mobile und ist Inhaber einer A-Lizenz. Er hat eine lange Alemannia-Geschichte als Trainer und möchte diese Gesamtkompetenz im Aufsichtsrat einbringen.

 

Von Seiten des kommissarischen Präsidiums war niemand anwesend, es gab auch keine Rückmeldungen über eventuelle Kandidaturen.

 

Fred Tribbels gab seine Kandidatur am Ende des Abends bekannt.

 

Im Rahmen der Sitzung wurde bekannt, dass sich Fritz Jeschke und Stefan Wamper nach längeren Überlegungen gegen eine Kandidatur für den Verwaltungsrat entschieden haben.


 

Informationen zu den Wahlen auf der JHV der Alemannia

Liebe Alemannia-Fans, liebe TSV-Mitglieder,

 

wie Ihr sicher schon wisst, sollen bei der Jahreshauptversammlung des TSV am Dienstag, 5. September, ein neues Vereinspräsidium und ein neuer Verwaltungsrat für den eingetragenen Verein (e.V.) sowie ein neuer Aufsichtsrat für die Alemannia-Fußball-GmbH gewählt werden. Der Wahlausschuss des Vereins hat dazu auf der Alemannia-Homepage einige Informationen veröffentlicht, die Ihr hier findet:

 

http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Informationen-zu-den-Wahlen-im-Rahmen-der-Mitgliederversammlung-24064z/

 

Der Interessengemeinschaft der Alemannia-Fans und Fan-Clubs (Fan-IG) ist auch diesmal sehr daran gelegen, dass die Fan- und Mitgliederbasis der Alemannia in den künftigen Führungsgremien von starken Stimmen vertreten wird. Die Satzung der Alemannia schreibt allerdings vor, dass Kandidatinnen und Kandidaten aus der Mitgliedschaft (anders die als von den bestehenden Führungsgremien vorgeschlagenen Bewerber) nicht ohne weiteres zu den Gremienwahlen antreten können. Vielmehr muss jeder Bewerber aus der Mitgliedschaft 50 Unterstützer-Unterschriften von Alemannia-Vereinsmitgliedern vorlegen, um vom Wahlausschuss überhaupt als Kandidat zugelassen zu werden.

Protokoll des Offenen Abends mit dem kommissarischen Präsidium

Zwischendurch durften sich Max Baur, Martin Fröhlich und Rüdiger Coerdt über spontanen Applaus freuen: Nachdem ein Versammlungsgast den drei Mitgliedern des kommissarischen Alemannia-Präsidiums Dank dafür ausgesprochen hatte, dass sie in diesen schweren Zeiten Verantwortung übernommen haben, brandete im Werner-Fuchs-Haus zustimmender Beifall auf. Etwa 40 Gäste waren beim offenen IG-Abend dabei und diskutierten fast drei Stunden lang mit Baur, Fröhlich und Coerdt. Das Trio beantwortete die vielen Fragen zwar ausführlich, aber nicht wirklich ergiebig. Die wichtigsten Themen im Überblick:

Erinnerung: Fan-Abend mit kommissarischem Präsidium

Am Dienstag, 13. Juni, werden Dr. Martin Fröhlich, Max Baur und Rüdiger Coerdt, die seit dem 10. April das kommissarische Präsidium des TSV Alemannia Aachen bilden, beim offenen Abend der Fan-IG zu Gast sein. Die Veranstaltung im Werner-Fuchs-Haus (Liebigstraße 25) beginnt um 19:00 Uhr. Eingeladen sind neben den IG-Mitgliedern auch alle anderen interessierten Alemannia-Fans.

Da wir davon ausgehen, dass es viele Fragen an das kommissarische Präsidium geben wird, auch von Fans, die am Dienstag nicht vor Ort sein können, möchten wir Euch bitten, Fragen im Vorfeld beim Vorstand (vorstand@ig-alemanniafans.de) einzureichen.

Mit schwarz-gelben Grüßen
Euer IG-Vorstand


 

Fan-Abend mit dem kommissarischen Präsidium

Weil sie seit Wochen fast täglich für die Alemannia unterwegs sind, war die Terminfindung gar nicht so einfach. Doch jetzt steht das Datum: Am Dienstag, 13. Juni, werden Dr. Martin Fröhlich, Max Baur und Rüdiger Coerdt, die seit dem 10. April das kommissarische Präsidium des TSV Alemannia Aachen bilden, beim offenen Abend der Fan-IG zu Gast sein. Die Veranstaltung im Werner-Fuchs-Haus (Liebigstraße 25) beginnt um 19:00 Uhr. Eingeladen sind neben den IG-Mitgliedern auch alle anderen interessierten Alemannia-Fans.

Nach Vize-Präsident Thomas Deutz (Ende 2015, offiziell: berufliche Gründe; inoffiziell: Klitzpera-Desaster) und Präsident Maubach (Anfang 2017, gesundheitliche Gründe) waren in Reaktion auf den neuerlichen Insolvenzantrag der Alemannia-Spielbetriebs-GmbH (nicht des eingetragenen Vereins!) Ende März 2017 schließlich auch Schatzmeister Horst Reimig sowie die Beisitzer Tim Hammer und Oliver Laven aus dem Vereinspräsidium des TSV zurückgetreten. Kurz zuvor hatten sie bereits ihre Aufsichtsratsmandate in der GmbH niedergelegt.

Dem TSV Alemannia Aachen drohte also ein Vakuum in der Führungsspitze. Deshalb hat der Verwaltungsrat – wie in der Satzung vorgesehen – aus Mitgliedern der übrigen Vereinsgremien ein dreiköpfiges kommissarisches Präsidium gebildet. Fröhlich und Baur stammen aus dem Verwaltungsrat, Coerdt aus dem Wahlausschuss.

Zu den Hauptaufgaben des Trios gehört neben der Fortführung der laufenden Vereinsgeschäfte die Vorbereitung einer Mitgliederversammlung, auf der ein neues Präsidium zu wählen ist. Wie weit die Suche nach möglichen neuen Führungskräften inzwischen gediehen und wann mit der Einberufung der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen zu rechnen ist, sind zwei der Fragen, zu denen Fröhlich, Baur und Coerdt beim Fan-Abend am 13. Juni Rede und Antwort stehen werden.

Zudem arbeitet der Notvorstand eng mit dem Team von Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering zusammen, so dass es sicherlich auch aktuelle Informationen zum Stand des Insolvenzverfahrens geben wird. Nicht zuletzt wird es um das Thema „Verstärkte Einbindung von Ehrenamtlern und Ehrenamtlerinnen in die Fußball-GmbH“ gehen.

Der Vorstand der Alemannia-Fan-IG freut sich auf eine informative Gesprächsrunde und hofft auf viele Gäste.


 

Traurige Nachricht überschattet das Vatertags-grillen

Die Getränke gut gekühlt, der Grill auf höchster Flamme, strahlender Sonnenschein über dem Werner-Fuchs-Haus und rund 100 Fans unserer Alemannia in Feierlaune: Es hätte ein wunderbares Vatertagsgrillen werden können. Doch am späten Nachmittag erreichte uns mitten im Fest die traurige Nachricht:

 

Jürgen „Balu“ Pieper ist tot.

 

Im Alter von nur 53 Jahren hat uns nach schwerer Krankheit ein Freund verlassen, den viele von uns seit langem als echten Vollblut-Alemannen, als Frohnatur im Oecher und im Siersdorfer Karneval und vor allem als herzensguten Menschen gekannt und geschätzt haben.

Die Alemannia-Fan-IG und die gesamte Alemannia-Familie sind sehr traurig darüber, dass einer unserer Besten viel zu früh gehen musste. Wir wünschen den trauernden Angehörigen Kraft und Mut in diesen schweren Stunden.

Mach’s gut, Balu, und danke für alles. Deine Alemannen werden dich nicht vergessen.


 

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