Protokoll des IG-Treffens vom 12.6. – Unsere Abteilungen: Futsal und Leichtathletik

Immerhin ein gutes Dutzend Interessierte machte sich trotz des bevorstehenden WM-Eröffnungsspiels auf den Weg zum Werner-Fuchs-Haus, um unsere Futsal- und Leichtathletikabteilungen kennenzulernen. Durch die Veranstaltung führte an diesem Abend IG-Schatzmeisterin Manina Kettler, da der Sprecher André Bräkling zeitgleich bei einem Termin zur vergangenen TSV-JHV und dem zugehörigen Protokoll war.

Neuigkeiten gab es zunächst in Sachen Scheckspendenaktion. Die Firma AREI Kanal-Service stockte den gesammelten Betrag nochmals um 500 Euro auf, so dass eine Spendensumme von annähernd 1.300 Euro erreicht wurde, wofür wir uns recht herzlich bedanken möchten. Diese wird nun in den nächsten Tagen an den TSV ausgezahlt.

Anschließend kam eine Idee von Herrn Deutz zur Sprache, mit Unterstützung von Fans ein Amateurstadion als Werner-Fuchs-Stadion zu errichten. Diese Idee wird positiv aufgenommen, jedoch wird auch eine ganz klare Bedingung für eine mögliche Unterstützung gestellt: Es muss sichergestellt sein, dass das Stadion von allen Mannschaften – also z.B. auch der Damenmannschaft des TSV – genutzt werden kann, und nicht exklusiv der GmbH zusteht.

Erneut wurde auch ein Aufruf für Helfer zum Public Viewing gestartet. Für Catering und Ordnungsdienst wird jede Unterstützung benötigt, um die Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen und gleichzeitig das Risiko für die Alemannia zu minimieren. In diesem Zusammenhang werden auch nochmals die Vorbehalte gegenüber des Public Viewings diskutiert, z. B. dass das Risiko zu hoch sei, und dass für das Public Viewing wichtigere Themen auf der Strecke bleiben würden.

Nun folgte der Übergang zum eigentlichen Thema des Abends. Für die Abteilung Futsal war Daniel Peters anwesend, der die ganz neue Abteilung zunächst mit einer Präsentation samt einleitenden Film vorstellte. Dabei wurde deutlich gemacht, dass viele große Fußballtalente der heutigen Zeit zunächst mit Futsal begonnen und so ihre technischen Fähigkeiten erlangt haben. So kam man dann direkt zu der Frage, ob man auch Synergien zum NLZ aufbauen wolle. Man stehe dazu tatsächlich schon mit Reiner Plaßhenrich in Kontakt, habe aber derzeit nur eine Erwachsenenmannschaft.

Von anfänglich vier ist die Abteilung mittlerweile auf zwölf Mitglieder gewachsen, wobei mittlerweile bei den Spielen bis zu 20 Spieler erscheinen. Natürlich freue man sich über jeden weiteren Interessenten. Wer sich Futsal einmal vor Ort ansehen mag, kann gerne beim Training vorbeischauen und gerne auch mitmachen. Es findet jeden Montag von 17:30 bis 19:30 in der Bergischen Gasse statt. Etabliert werden soll natürlich auch eine Jugendabteilung, weiterhin setzt man sich auch erste sportliche Ziele. Die Saison läuft von September bis zum Frühjahr und man möchte die Heimspiele so terminieren, dass man möglichst viele Zuschauer erreichen kann. Aktuelle Neuigkeiten aus der Abteilung könnt ihr auf der Facebook-Seite in Erfahrung bringen.

Im Anschluss stellte Rüdiger Coerdt unsere Leichtathletikabteilung vor. Diese wurde bereits 1920 gegründet, wobei es von 1937 bis 1956 eine längere Pause gab. Mitte der 90er gingen die Mitgliederzahlen stark zurück, konnten aber bis heute durch viel ehrenamtliches Engagement wieder auf 460 Mitglieder aufgebaut werden. Zwei deutsche Meister konnten die Alemannia-Leichtathleten bereits hervorbringen, aber es gibt auch ein großes Breitensportangebot von Lauftreffs bis zu Fahrradtouren. Alle Informationen zu den Aktivitäten der Abteilung finden sich auf der zugehörigen Homepage.

Früher gab es auch eine Zusammenarbeit der Leichtathleten mit den Profifußballern, z. B. bei den Laktattests. Aus dieser Information entwickelte sich eine Diskussion darüber, wie die Abteilungen wieder stärker zusammenrücken können. Es kam der Vorschlag, einen gemeinsamen Alemannia-Tag mit Vorstellung der Abteilungen anstelle einer Saisoneröffnung zu veranstalten. Der Sorge, dass, wie es früher schon vorgekommen ist, nur wenige Interessenten zu Ständen der Abteilungen kommen würden, begegnete man mit dem Vorschlag, dass man dazu ja spielerische Anreize schaffen könnte, z. B. mit einer Rallye über die verschiedenen Stationen.

Zum Abschluss brachten wir gemeinsam das Schild „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ am Werner-Fuchs-Haus an, um uns erneut klar zu positionieren. Es handelt sich dabei um das Schild, das wir auch gemeinsam mit dem Fanprojekt und der Alemannia-Fanbetreuung am Fantreff des Tivoli angebracht haben.

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