Protokoll des IG-Treffens vom 10.7. – „Lockere Runde“

Da noch kein fester Termin für das ursprünglich angedachte IG-Treffen mit dem Trainerteam gefunden werden konnte, öffnete das Werner-Fuchs-Haus am 10. Juli zu einer lockeren Runde, die insbesondere auch dem Zweck dienen sollte, Unterstützer für zukünftige Aufgaben und Projekte zu suchen.

In der Runde informierte IG-Sprecher André Bräkling über den aktuellen Status laufender Bemühungen und Pläne für bevorstehende Veranstaltungen. Aufgrund der lockeren Struktur des Treffens in kleiner Runde liefen die Themen oft ineinander über, zur besseren Übersicht sind die Inhalte hier thematisch statt chronologisch sortiert wiedergegeben.

Laufende Bemühungen:

  • Das Protokoll der TSV-JHV befindet sich derzeit in Überarbeitung. So soll endlich ein Anfang in der überfälligen Aufarbeitung der JHV erfolgen.
  • In Gesprächen mit den Gremien wurde auch das Miteinander von Fans und Verantwortlichen thematisiert. Insbesondere die Wertschätzung von ehrenamtlichen Helfern ist hier ein wichtiger Punkt. Herr Dr. Steinborn als Vorsitzender des Aufsichtsrates hat sich über die Helfer sowie deren Einsatzgebiete an Spieltagen informiert. Zusätzlich hat er sich beim Public Viewing selbst einmal als Helfer eingebracht. Es wird jedoch angemerkt, dass – bei aller Wertschätzung für die Bemühungen von Herrn Dr. Steinborn – dies vordergründig die Aufgabe der Geschäftsführung und nicht des Aufsichtsrates sein sollte.
  • Im Vorfeld wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Rollstuhlfahrer beim Public Viewing nicht berücksichtigt wurden, was nun zwar zu spät für Änderungen im Hinblick auf die fast abgeschlossene Veranstaltung war, aber für die Zukunft auf unsere Agenda genommen wurde. Zusätzlich informierte Jürgen Müller, Vorsitzender der RAK’er, über grundsätzliche Probleme der Rollstuhlfahrer beim Stadionbesuch.

Geplante Aktivitäten:

  • Die IG wird sich bei der Saisoneröffnung mit einem eigenen Stand präsentieren. Außerdem wird man gemeinsam mit dem Fanshop einen Flohmarktstand zugunsten der Alemannia-Jugend betreiben. Wer den Flohmarkt mit Alemannia-Sachspenden unterstützen mag, wird gebeten, sich bei Jac zu melden.
  • Unabhängig davon soll im Spätsommer am und im Werner-Fuchs-Haus noch ein weiterer Flohmarkt in Kombination mit einer Fanbörse stattfinden.
  • Für die Sommerferien plant die Junge IG einen Tito-Day (Basteln einer eigenen Fahne) sowie einen Tag mit Fußballgolf.
  • Außerdem befindet sich derzeit eine Ausstellung zum Thema Alemannia im Nationalsozialismus in Planung. Hierbei ist es besonders wichtig, Historiker für die Aufarbeitung zu gewinnen, um das sensible Thema mit der nötigen Professionalität angehen zu können. Wenn möglich, sollen zur Umsetzung Fördergelder in Anspruch genommen werden.
  • Im Dezember soll, wie bereits angekündigt, auch wieder das Weihnachtssingen stattfinden. Da es nach den Erfahrungen des ersten Weihnachtssingens nun größer werden soll, sind weitere Sponsoren händeringend gesucht.
  • Auch die Planung zur Karnevalssitzung ist bereits weit fortgeschritten. Details werden aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten.

Zusätzlich wurde angesprochen, dass IG-Schatzmeisterin Manina Kettler sich nun nicht mehr nur ehrenamtlich, sondern in Form eines 400-Euro-Jobs um die Mitgliederverwaltung des TSV kümmert. Hintergrund ist, dass der Verein eine gewisse Verbindlichkeit für die Verwaltung erreichen wollte – inklusive fester Stundenzahlen und Kündigungsfristen. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigten, dass eine rein ehrenamtliche Bearbeitung nicht ausreichend ist. Nachdem sich keine Bewerber fanden, übernahm Manina, die zuvor schon die ehrenamtliche Bearbeitung mitunterstützt hat, die Aufgabe.

Es wurde die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass durch die Beschäftigung durch den TSV ein Interessenkonflikt entstehen könne. IG-Sprecher André Bräkling verwies darauf, dass man sich damit – ähnlich wie beim Thema, ob IG-Vorstandsmitglieder z.B. für den Aufsichtsrat kandidieren können – beschäftigt habe, und zu dem Entschluss gekommen sei, dass dieses Problem derzeit nicht gegeben sei:
a) Manina hat einen sehr klar umrissenen Aufgabenbereich und kommt kaum mit der alltäglichen Arbeit des Präsidiums (und damit auch des Aufsichtsrates) in Berührung.
b) Ihre finanzielle Existenz ist nicht von der Stelle abhängig.
c) Es besteht kein Zweifel daran, dass sie ihre und die Interessen der IG auch in Konfliktsituationen vertreten wird.
d) Doch selbst wenn es hier zu einem Problem kommen sollte, sind Entscheidungen des IG-Vorstandes immer Mehrheitsentscheidungen, und man wird dann gemeinsam entsprechend reagieren.

Der IG-Vorstand ist sich sehr darüber bewusst, dass man dies auch anders sehen kann, und auch bereit, sich mit damit verbundener Kritik auseinanderzusetzen. Wir bitten aber ausdrücklich darum, dann diese Kritik uns direkt gegenüber zu äußern, wie es an diesem Abend geschehen ist, statt euch Informationen aus zweiter oder gar dritter Hand zu besorgen, die, wie sich zuletzt gezeigt hat, oft unvollständig oder gar falsch sind. Falls es euch nicht möglich ist, zu den IG-Treffen zu erscheinen, scheut euch bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren. Wenn ihr direkte Fragen zu Maninas Beschäftigung habt, bitten wir euch, sie selbst zu kontaktieren – sie gibt zu Fragen gerne Auskunft.

 

Schreibe einen Kommentar

*

100,5 Das Hitradio     Schlun Baugruppe

Streetscooter

DocMorris

Gegen Extremismus und Gewalt

Jugend im "Kampf gegen Gewalt" Aachen e.V.

Toleranz fördern, Kompetenz stärken

Offen für jeden Fan