Protokoll des IG-Treffens vom 9. Oktober – Vorstellung des Fanprojektes

Zu Beginn des Abends informierte IG-Sprecher André Bräkling die fünfzehn Anwesenden Fans über die bevorstehenden Termine:

  • IG-Treffen zur Neubesetzung des IG-Vorstandes am 13.11.
  • IG-Weihnachtsfeier am 11.12.
  • Weihnachtssingen am 21.12.
  • IG-Karnevalssitzung am 10.1.

Für letztere beiden Termine werden auch nach wie vor Sponsoren gesucht. Zur Karnevalssitzung wird darauf hingewiesen, dass derzeit die Möglichkeit eines Bustransfers ab Aachen überprüft wird, und dass die Räumlichkeiten rollstuhlgerecht sind (zum Betreten des Saals muss nur eine einzelne Stufe überwunden werden).

Anschließend folgte die Überleitung zum eigentlichen Thema des Abends: Der Vorstellung des Fanprojektes. Zunächst verwies André darauf, dass ihn die geringe Beteiligung an diesem Abend enttäusche… immerhin wurde in den letzten Monaten immer wieder gefordert, dass sich das Fanprojekt einmal vorstellen solle, und parallel kritisiert, dass man das Fanprojekt ja nie sehe. Um so mehr freute man sich aber, dass sich Sebastian Feis und Sebastian Schmitt die Zeit genommen haben, die Anwesenden umfangreich über die eigentliche Aufgabe des Fanprojektes zu informieren.

Eine Kernbotschaft, die man hier mitnehmen konnte, lautet sicher, dass das Fanprojekt keine erweiterte Fanbetreuung oder zusätzliche IG ist, sondern einen sozialpädagogischen Auftrag mit der Zielgruppe der 13 bis 27-jährigen habe. Der Fußball und die Alemannia stellen hier das Umfeld der Arbeit da, sind aber nicht zwingend das vordergründige Thema. Vielmehr bietet das Fanprojekt eine Anlaufstelle für alle Sorgen und Nöte, die man als Jugendlicher oder junger Erwachsener nunmal hat. Weitere Informationen finden sich auch auf der Webseite des Fanprojektes.

Zum Abschluss informierte der IG-Vorstand noch darüber, wieso beim letzten Heimspiel die ehrenamtlichen Helfer nicht im Einsatz waren. Hier ging es zunächst darum, dass sich die Helfer schon seit längerer Zeit über mangelnde Wertschätzung beklagen, und dass man keine Zeit fand, den Dialog zur Traditionsrettergruppe zu suchen. Entscheidend war dann aber, dass Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz auf die Anfrage, einen Text über die Arbeit der IG mit dem Ziel der Mitgliederwerbung im Tivoli Echo zu veröffentlichen, mit dem Verweis reagierte, andere müssten auch für ihre Werbung zahlen. So sehr man Verständnis dafür habe, dass die noch vor der Insolvenz getroffene Regelung zur Platzierung von Fan-News im Tivoli Echo erst auf den Prüfstand gestellt werden soll, überraschte diese Form der Ablehnung dann doch sehr. Wie man hier nun weiter verfahre, sei noch offen, da in der kommenden Woche ein Gespräch zu den unterschiedlichen Themen mit der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der GmbH geplant sei.

Einschub: Dieses Gespräch hat mittlerweile stattgefunden, wobei wir auf sehr viel Zustimmung gestoßen sind. Wie man nun im Detail weiter verfährt, ist noch zu klären. Unsererseits werden wir in den kommenden Tagen zunächst Rücksprache mit unseren Helfern halten. Für alle Fans wird aber interessant sein, dass es eine neue Regelung geben soll, um den Fans auch eine Plattform im Tivoli Echo zu bieten. Hierüber werden wir euch ausführlicher informieren, sobald die Details geklärt sind.

Der Abend endete nach etwas mehr als zwei Stunden in einer Diskussionsrunde und vielen Einzelgesprächen.

 

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