Weg konsequent fortsetzen – Fanarbeit weiter ausbauen!

Bericht vom “Quo Vadis IG-Abend am 23. September”

(gf) Vier Stunden 7 Minuten dauerte die lebhafte und konstruktive Diskussion im gut besuchten Fanhaus, ehe Dirk Heinhuis die Sitzung der IG schließen konnte. Es wird keine „Agenda 2020“ geben, denn die Ausrichtung der IG wurde für gut befunden und soll lediglich an der ein oder anderen Stelle weiter konsequent ausgebaut werden.

Rückblick auf 1 Jahr IG-Arbeit

Auf die bereits im Vorfeld zu diesem Treffen vorgetragene Kritik, in der die in den letzten Jahren „nicht/kaum vorhandene Basisarbeit“ bemängelt wurde, antwortete Klaus mit einem Ausriss aus den letzten 12 Monaten Vorstandsarbeit.

Die nachfolgenden Punkte konnten leider nicht vollständig notiert werden, da es unmöglich war, so viele vorgetragene Punkte mitzuschreiben… es sei mir verziehen … und es erinnert mich daran, dass wir zu Oberligazeiten bei Spielberichten des WDR-Fernsehen auch nicht immer alle Tore der Alemannia sehen konnten, weil der einzige Kameramann vor Ort wohl auch mal aufs Klo musste…

  • Das Fanhaus wurde zwei mal renoviert. Kosten: insgesamt 12.000 €.
  • 10 Treffen, 1 Weihnachtsfeier, 2 Grillabende wurden veranstaltet.
  • Als Gäste waren u. a. auf den Sitzungen als Gesprächspartner eingeladen:
    • Fußballfrauen
    • Andreas Bornemann – Sportdirektor
    • Erik Meijer – Geschäftsführer Sport
    • Michael Krüger – Trainer
    • Markus Daun / Thomas Stehle – Spieler
    • Peter Hyballa / Eric van der Luer – Trainerduo
  • Das Fan-Fußballturnier wurde erfolgreich veranstaltet.
  • Zwei Skatabende haben stattgefunden
  • Zwei Satzungstreffen (mit bis zu 30 Teilnehmern), mit Ergebnissen die größtenteils Einzug in die neue Alemannia-Satzung gefunden haben.
  • Es wurden neue IG-Fanartikel entworfen und hergestellt.
  • Die IG hat diverse Fanclubs (u. a. Stolberger Tivoli Jonge, Tivoli Tigers, Aachen Supporters Begga) besucht.
  • Choreos wurden unterstützt insbesondere die Choreo gegen Düsseldorf (finanzielle und tatkräftig)
  • Diverse Gespräche mit den „Supporters“, Ultras und der Karlsbande haben stattgefunden.
  • Die DFL wurde bezüglich der unzumutbaren Anstoßzeiten angeschrieben.
  • Nach den Vorfällen beim Heimspiel gegen Union Berlin hat die IG sich mit allen Beteiligten zusammengesetzt und einen Verhaltenskodex besprochen.
  • Das Fanhaus wird von der IG betreut.
  • Es wurden Termine für die Junge IG organisiert.
  • Die IG unterstützt aktiv die Frauenfußballabteilung.
  • Beim Tivoli-Lauf hat die IG ganztägig einen Streckenposten betreut. Die Homepage wird unterhalten, gepflegt und hierüber werden die Fans laufend informiert (wie hier z.B.)
  • In den Foren informiert die IG ebenfalls über Neuigkeiten
  • Die IG arbeitet in der Stadiongruppe aktiv mit.
  • Das bundesweite Treffen „Unsere Kurve“ wurde von der IG organisiert.
  • Regelmäßige Treffen mit Präsidiumsmitgliedern der Alemannia.
  • Unregelmäßige Treffen mit dem Geschäftsführer der Alemannia GmbH.
  • Nach dem tragischen Unfall von „Mini“ beim 0:5 gegen St. Pauli hat sich die IG in Zusammenarbeit mit der Alemannia monatelang um dessen Eltern gekümmert.
  • Die IG hat an diversen Sicherheitsbesprechungen – auch gegen Widerstände – teilgenommen.
  • Die IG hat sich in die Thematik „Ordnungsdienst“ eingeschaltet. Stand heute: 75% des aktuellen Ordnungsdienstes sind wieder Ordner vom alten Tivoli.
  • Für ihre Verdienste für die Alemannia wurden die Radermacher-Brüder geehrt und mit Präsenten gedankt.
  • Es wurden Fanfahrten organisiert.
  • Verkauf der Auswärtskarten.
  • Bei der Saisoneröffnung hatte die IG einen Stand auf dem Vorplatz.
  • Arbeiten am Fantreff.
  • … und … und … und …

Klaus gab der Kritik dennoch in einer Sache Recht: „Mir fehlen auch die Abende bei denen wir einfach nur zusammensitzen und Klönen, Kartenspielen, …“ Es mangele jedoch vielfach an der Zeit dies zu den o. g. Dingen kontinuierlich zu organisieren. Hier seien vielmehr auch die anderen Gruppen aufgefordert jeweils z. B. einen festen Abend im Fanhaus zu installieren.

Vorstand erweitern?

Ein Diskussionspunkt an diesem Abend war die Frage, ob es nicht sinnvoll sei den Vorstand zu erweitern, um die immer umfangreicher werdenden Aufgabe zu stemmen. Wie auch aus dem Vorstand berichtetet wurde, bewegt sich die ehrenamtliche Stundenzahl der einzelnen Vorstandsmitglieder zurzeit zwischen 20 – 30 Stunden pro Woche.

Eine Erweiterung des Vorstands hielten Dirk und Klaus (Offergeld) für weniger zielführend, da die aktuelle Zahl von sieben Vorstandsmitgliedern als Ideal angesehen wird, um eine reibungslose und schnelle Kommunikation im Vorstand zu gewährleisten.

Dirk: „Die Vorstandsarbeit ist klasse und macht ungeheuren Spaß. Niemand ist sich für irgendetwas zu schade. Entscheidungen werden schnell und unkompliziert getroffen.“

Es ist aber vorstellbar, dass der bereits eingeschlagene Weg, sich temporär kooptierterter Mitglieder zu bedienen, weiter ausgebaut wird, um die vielfältig vorhandenen Stärken, Erfahrungen und Kompetenzen für bestimmte Themen zu nutzen.

Im Rahmen dieses Themas informierte Dirk, dass es – nach Willen des Vorstands bei der zweiten Jahreshauptversammlung der IG – gleich wieder zu Neuwahlen kommen soll, obwohl dann erst 1 ½ Jahre ins Land gegangen sind und man die Wahl auch um ein Jahr hätte verschieben können. Dies ist nur konsequent und sehr basisdemokratisch. Auch wenn sich der überwiegende Teil des Vorstands der Wiederwahl stellen wird, rief Klaus die Anwesenden auf, sich ebenfalls zu engagieren und zur Wahl zu stellen.

In den Gremien gut vertreten

Zurzeit werden die Mitglieder und die IG in den Gremien des Vereins/GmbH von den im Juni Gewählten gut vertreten. Klaus konnte hier berichten, dass die Gremien nach der letzten Wahl gut aufgestellt sind, eine Art „Aufbruchstimmung“ herrscht und die vielfältigen Aufgaben, insbesondere auch im Bezug auf die Förderungen der Abteilungen, engagiert angegangen werden.

Zur Informationspolitik aus den Gremien bzw. seinen Beiträgen in den Foren nahm Klaus Stellung. Anklingende Kritik, dass er ggf. in die Gefahr geriete im Forum als „Sprachrohr“ der Alemannia wahrgenommen zu werde, trat er entgegen. Zum einen seien die meisten seiner Äußerungen weder in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der IG, noch seiner Tätigkeit als Verwaltungsrat der Alemannia. Wenn er aber in dieser Funktion über Themen informiere (die nicht der Geheimhaltung unterliegen), dann komme er seinen Pflichten als Vertreter der Fans/Mitglieder nach kontinuierlicher Information und Herstellung von Transparenz nach. Er werde sich keinesfalls vereinnahmen lassen.

Dirk wies in diesem Zusammenhang auf den am 28. Oktober stattfindenden „Gremienabend“ hin, zu dem der Präsident des TSV, der Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH und der Vorsitzende des Verwaltungsrats ebenso wie die durch die Mitglieder nominierten und gewählten Kandidaten eingeladen wurden.

Vorbereitung auf die JHV der Alemannia

Am 31.03.2011 ist es wieder soweit und die Alemannia veranstaltet voraussichtlich im Eurogress die nächste Jahreshauptversammlung. Auch hier stehen mal wieder Wahlen an.

Es werden sowohl die Mitglieder des Ältestenrates gewählt, als auch die Plätze der zurückgetretenen / nichtgewählten Kandidaten der letzten Wahl erneut ausgeschrieben.

Hier muss sich die IG positionieren, welche der Kandidaten unsere Unterstützung erhält. Hierzu wird die IG sicherlich wieder eine Möglichkeit organisieren, dass sich die Kandidaten dem „Wahlvolk“ präsentieren können.

IG und Fanprojekt – Atmosphärische Störungen?

Seit längerer Zeit vermisst die IG ein „geborenes Mitglied“ in ihren Reihen. Auch den Anwesenden war aufgefallen, dass die Leiterin des Fanprojekts, Kristina Walther, in den letzten Monaten den Veranstaltungen der IG ferngeblieben ist. Hierauf angesprochen konnte der Vorstand nur mitteilen, dass es wohl wegen Terminschwierigkeiten, Krankheit etc. nicht mehr dazu gekommen sei, dass die Leiterin des Fanprojektes die IG besucht. Die Kommunikation sei in der letzten Zeit ein wenig abgebrochen, die IG versuche aber bereits seit 3 – 4 Monaten einen Termin mit Frau Walther zu vereinbaren, bisher erfolglos.

Sobald die Gespräche stattgefunden haben, wird an dieser Stelle darüber berichtet..

IG – Karnevalsfeier 2011

Eine erfreuliche und druckfrische Meldung hatte der Vorstand dann zum Thema Karnevalsfeier 2011 zu bieten. Nach langer Suche hat sich eine Räumlichkeit gefunden. Die IG wird am Samstag, 22.01.2011 ab 19:00 Uhr das Pfarrheim von St. Josef im Kiberichshofer Weg nutzen. Es handelt sich dabei um das „Stammlokal“ der bekannten Tropigarde. „Wir sind sicher, dass wir trotz des Zeitdrucks mit Hilfe der Alemannia- und Öcher Jecken ein tolles Programm auf die Beine stellen werden,“ so Dirk „ich hoffe und wünsche mir nur eins: Der Laden soll aus allen Nähten platzen!“. Hintergrund: Trotz des hervorragenden, fünfstündigen Programms mit anschließendem über 2 Stunden dauernden Livekonzert, blieben vor zwei Jahren einige Stuhlreihen leer. „Das ist damals nicht gut gelaufen. Wir bekamen erst sehr, sehr spät die Zusage der Alemannia zur Nutzung des damaligen VIP-Zeltes. Eine Bewerbung des Spektakels war da kaum möglich.“ erklärte der IG-Sprecher.

Website und Infoservice

Kontrovers wurde auch über die Informationspolitik der IG diskutiert. Von gewünschten „laufenden Infos über Newsletter“ bis hin zu „fangt bloß nicht an uns jeden Tag mit einem Newsletter zuzuballern“ gingen hier die Meinungen auseinander. Man kann es eben nicht allen Recht machen…

In jedem Fall soll aber mit Artikeln regelmäßiger über die Stadiongruppe, Arbeit der Gremien und der Vereinsarbeit sowie die Aktivitäten der IG berichtet werden.

Festgehalten wurde, dass man zukünftig schneller und ohne umständliches Suchen zu den Protokollen der vergangenen Treffen gelangt. Diese befinden sich zurzeit im Archiv und wurden von einigen deshalb nicht gefunden.

Hier auch noch mal der Hinweis: Die IG ist auch über Facebook zu erreichen und stellt dort die IG-Themen ein.

IG organisiert Fanbusse

Zurzeit organisiert die IG im Rahmen eines Projekts das regelmäßige Angebot eines Fanbusses. Sollte das Projekt erfolgreich sein – d. h. wenn nach fünf Fahrten und einem Kassensturz erkennbar ist, dass die Organisation einigermaßen kostenneutral durchführbar ist – wird das Angebot auf die gesamte Saison ausgeweitet.

Bisher sieht es gut aus. Nachdem die Fahrten Frankfurt und Fürth noch eine „rote Null“ zeigten, zeichnet sich bei der Fahrt nach Berlin bereits eine „schwarze Null“ ab. Die Fahrten nach München und Aue stehen bereits als Auswärtsfahrten fest.

Insbesondere garantiert die IG, dass eine einmal angebotene Auswärtsfahrt in jedem Fall durchgeführt wird. Dirk: „Es wird keine Absagen an Fans geben, die eine Fahrt gebucht haben!“.

Weiterhin werden bei Bedarf Haltepunkte in Eschweiler und Düren angeboten.

Folgende Punkte sind der IG wichtig:

  • IG-Fahrten sollen keine Konkurrenz zu Fanclub-Fahrten sein.
  • IG-Fahrten stehen ALLEN offen!
  • Absprachen zwischen IG, Verein und Fanclubs finden statt.
  • Gegenseitiges Mitfahren sollte öfter stattfinden, damit nicht alle mit ½ leerem Bus fahren. Dies setzt jedoch gegenseitige Rücksichtnahme voraus.
  • Die IG prüft die Busordnung der „Stolberger Tivoli Jonge“ und wird diese ggf. modifiziert übernehmen.

Die AG-Choreo wird gegründet

Alle sind aufgerufen sich an der neu zu gründenden AG-Choreo zu beteiligen und diese zu unterstützen. Das erste Treffen findet am 13.10.2010, 19:00 Uhr, im Fanhaus statt. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen. Die Arbeitsgruppe will künftig Ideen sammeln, ausarbeiten und Choreos organisieren.

Klömpchensklub

Mario berichtet exklusiv wie die Lage im Klömpchensklub. Es herrschte die einhellige Meinung im Raum, dass das aktuelle Konzept völlig am Thema vorbei ist. Mehr Informationen gibt es beim am Dienstag stattfindenden Fanclubabend.

Ein wichtiger Abend

Zum Abschluss Dirk: “Wir haben den Abend bereits vor über 2 Monaten angesetzt, weil wir einfach das Feedback für unsere Arbeit brauchen. Es wurden zwei, drei Dinge genannt, bei denen wir nachlegen müssen. Kleinigkeiten, wie die direkte Verlinkung der Protokolle (Anm: Ist erledigt), aber auch die Bitte nach mehr Information per Newsletter. Natürlich sind wir nicht fehlerfrei! All die Arbeit ohne Fehler? Ohne auch einmal etwas zu vergessen oder zu übersehen? Das zu schaffen ist schwer, wenn nicht gar unmöglich. Es ist aber auch Herausforderung. Insgesamt hat man unsere Wirken sehr, sehr positiv wahrgenommen. Und das freut mich. Das freut uns.”

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Kommentare: 2 Kommentare

2 Kommentare zu “Weg konsequent fortsetzen – Fanarbeit weiter ausbauen!”

  1. Didi sagt:

    Hallo IG-Fuzzies :-)

    Jow, der Abend war wieder mal so richtig kreativ, positiv und sachlich (gottseidank). Aber Eins solltet Ihr bitte noch im Protokoll klarstellen. Der angesprochene Newsletter (u.A. Antrag Rolf, Fritz, Dirk und Didi) wurde sehr wohl von der Mehrheit befürwortet (bei einer ablehnenden Wortmeldung) und entsprechend auch von Dirk als beschlossener Punkt nachher resumiert. Der Vorteil dieses Newsletters ist dann wiederum der Faktor Zeit, wenn berichtenswerte Dinge zwischen 2 IG-Sitzungen passieren und ansonsten erst nach der folgenden Sitzung protokolliert und damit bekannt gemacht würden !

    SGG Didi

  2. Dirk sagt:

    Ich dachte zwar, dass dies im Bericht klargestellt ist, weise aber gerne noch einmal darauf hin: Der Newsletter wird künftig häufiger genutzt.

    Gruß Dirk

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