Protokoll des IG- Treffens am 12. Mai 2011

Protokoll zum turnusmäßigen Treffen der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs e.V.

Datum: 12.05.2011
Zeit 19:00 Uhr bis 22:15 Uhr
Ort: Fan-Haus Liebigstraße

Begrüßung
IG-Sprecher Klaus Offergeld eröffnet die Sitzung und begrüßt die 40-45 Anwesenden. Er bittet um eine Gedenkminute zu Ehren des vor 12 Jahren verstorbenen Trainers Werner Fuchs. Klaus Offergeld bittet in Namen des gesamten Vorstandes dem folgenden Antrag zuzustimmen:

Änderung des Namens des Fanhauses in Werner-Fuchs-Haus – Haus der Alemanniafans

Diesem Antrag wurde von den anwesenden Mitgliedern mit einem großen Applaus zugestimmt. Diese Namensänderung wird auch an die Alemannia als Mieterin herangetragen werden. Die Fan-IG freut sich, Werner Fuchs aus Anlass seines zwölften Todestages einen Ort geben zu können, der an ihn erinnert.

Gesprächsrunde zum Thema Ultras/Pyrotechnik
Max Baur leitet eine Gesprächsrunde mit der Fanprojektleiterin Kristina Walther, dem Sicherheitsbeauftragten Christian Martin und dem Fanbeauftragten Lutz van Hasselt. Zu Beginn teilt er den Teilnehmern mit, dass die Karlsbande Ultras einem möglichen Ausschluss zuvorgekommen sind und den IG e.V. verlassen haben. Sie stehen für ein Gespräch mit den IG-Mitgliedern und Gästen nicht zur Verfügung. Vertreter der Aachen Ultras sind anwesend.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen seitens der Alemannia sowie den Teilnehmern im Plenum wird über die Sinnhaftigkeit von Pyrotechnik bzw. der dafür ausgesprochenen Strafen diskutiert. Es besteht Einigkeit darüber, dass es nicht Aufgabe der IG oder ihrer Mitglieder sein kann, andere Fans bei der Polizei oder beim Verein anzuzeigen. Allerdings fordern einige Teilnehmer die Alemannia dazu auf, schärfer gegen Personen, die gegen die Stadionordnung verstoßen, vorzugehen. Die Verantwortlichen seitens des Vereins und des Fanprojekts erläutern ihre Aufgaben und ihre Vorgehensweisen. Dabei steht vor allem die Verantwortlichkeit für Stadionverbote im Mittelpunkt: Die Alemannia verhängt Stadionverbote nur bei Vorfällen im eigenen Stadion, wobei von Aachener Seite hier bisher nichts vorgefallen ist.

Die Aachen Ultras erklären, dass Stadionverbote im Falle ihrer Gruppe durchaus abschreckend gewirkt und dazu beigetragen haben, dass sich die Gruppe vom illegalen Verwenden von Pyrotechnik distanziert. In der Folge entwickelt sich eine intensive Diskussion, die damit schließt, dass Kommunikation in der Fanszene nicht nur durch Institutionen, sondern auch von Einzelpersonen untereinander nötig ist.

Fanhausbelebung
Die Mitglieder des Vorstands teilen mit, dass vom 17. Mai an regelmäßig offene Mittwochstreffen unter dem Motto „Offenes Werner-Fuchs-Haus“ abgehalten werden, um das Haus zu beleben. Hierzu wird unter einem bestimmten Thema ein Abend veranstaltet, bei dem neben einem Mitglied der Tivoli Tigers auch immer ein IG-Vorstandsmitglied sowie Wilfried, Marita und Lothar anwesend sein werden. Eine Tagesordnung soll es nicht geben.

Die ersten Termine wurden wie folgt festgelegt:

- 18.05.: Spieleabend
- 15.06.: Grillabend
- 13.07.: Saisonvorbereitung, eventuell Übertragung des Halbfinales der Frauen-WM
- 10.08.: Länderspiel Deutschland – Brasilien, ggf. mit Grillen
- 14.09.: Fernsehabend, ggf. Champions-League

Auch bei allen Länderspielen der Nationalmannschaft soll das Werner-Fuchs-Haus zukünftig geöffnet werden, eine separate Information dazu erfolgt zum jeweiligen Spiel.
Darüber hinaus wird Hans Libotte einen intensiven Fotobearbeitungsworkshop anbieten. Auch dazu folgen detaillierte Informationen zeitnah.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18:00 Uhr und enden gegen 22:00 Uhr.

Auf Vorschlag von Markus Buck wird angestrebt, das IG-Wappen an der Stirnseite bald mit dem Zusatz „e.V.“ zu versehen.

Über ein Aufhängen von Urkunden der alten Ehrenmitglieder der Fan-IG wird nachgedacht.

Das Fanhaus soll auf einen behindertengerechten Umbau geprüft werden. Hierum kümmert sich Max Baur.

Satzungsarbeit
Max Baur teilt für die Mitglieder der paritätischen Satzungskommission mit, dass Ergebnisse nur dann, wenn sie feststehen, nach außen getragen werden. Auf Nachfrage von Hans Libotte und Markus Buck erklären Klaus Offergeld und Max Baur, dass die Mitglieder selbstverständlich über alle Beschlüsse möglichst frühzeitig informiert werden. Die neue Satzung soll deutlich vor der 20-Tage-Frist bekanntgemacht werden.

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