Bericht über das IG-Treffen im Oktober
Werner-Fuchs-Haus – Haus der Alemanniafans – offiziell eingeweiht

Am Donnerstag, 13. Oktober 2011, hatte die Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fanclubs e.V. etwas Besonderes zu feiern: Das Werner-Fuchs-Haus – Haus der Alemanniafans wurde offiziell eingeweiht. Klaus Offergeld nahm die Eröffnung gemeinsam mit den Ehrengästen Monika und Marco Fuchs, Michael Severich, Stephan Lämmermann, Professor Horst Heinrichs und Heinz Maubach vor.
Besonderer Dank gilt Michael Severich, der mit seiner Malerarbeit dazu beigetragen hat, dass das Gedenken an Werner Fuchs weitergetragen wird und jetzt auch außen am Fanhaus sichtbar ist. Mit einem Glas Sekt konnten die Ehrengäste auf die Eröffnung anstoßen, um anschließend das Buffet zu eröffnen. Herzlicher Dank gilt Maria Libotte für die Verpflegung.
Michael Nobis gab Einblicke in die Situation der Alemannia
Im Anschluss an die Eröffnung fand eine Gesprächsrunde mit Michael Nobis, Aufsichtsratsmitglied der Alemannia Aachen GmbH, statt. In einem offenen und klaren Gespräch stand er den Besuchern zur Verfügung. Nobis’ herausragendstes Ziel ist finanzielle Ruhe und Stabilität im Verein und in der GmbH; ebenso müssen die anderen Abteilungen besser unterstützt werden. Dies sei aber nur mit einem wirtschaftlich gesunden Gesamtverein möglich.
Besonders belastet Michael Nobis die Stagnation der Alemannia im finanziellen Bereich: 5,5 Millionen Euro im Jahr könne der Verein unmöglich stemmen, ohne die sportliche Substanz zu gefährden. Im nationalen Vergleich sei die Belastung außerordentlich hoch und in dieser Form ohne die Stadt Aachen nicht zu tragen, da eine Privatinvestor-Lösung nicht möglich war. Insgesamt scheint auch Herrn Nobis die Planung beim Stadionbau völlig unverständlich; der Druck auf die Personen, die mit der Erstellung dieses Plans nichts zu tun hatten, sei jetzt ungebrochen hoch und steige bis zum Jahresende immer weiter – bis zu diesem Zeitpunkt müsse eine Lösung da sein.
Einen Lichtblick nimmt er in den Verhandlungen mit der Stadt war, da diese auch im eigenen Interesse die Alemannia und das Stadion nicht ohne Hilfe dastehen lassen könne. An dieser Stelle erfuhr Michael Nobis Unterstützung vom ebenfalls anwesenden Präsidenten der Alemannia, Dr. Alfred Nachtsheim, der verdeutlichte, dass Verein und GmbH schon seit dem vergangenen Sommer Anfragen an die Stadt gerichtet hätten, die jetzt mit langer und transparenter Überzeugungsarbeit untermauert werden müssten. Neben der Stadt sei, so Nobis, auch die AM als Unterstützer im Gespräch.
Neben der Reduzierung der Stadionbelastung sprach Michael Nobis auch Einsparpotentiale an, etwa (auf Nachfrage) die Anreise der ersten Mannschaft zu Auswärtsspielen und die Effizienzfrage bei der Arbeit auf der Geschäftsstelle. Zur Verbesserung der Abläufe und des Betriebsklimas habe sich auch hier der Aufsichtsrat eingeschaltet und einzelne Mitarbeiter eingeladen. Geschäftsführer Erik Meijer sei auch laufend im Kontakt mit dem Aufsichtsrat; bei ihm sei eine tolle Einstellung festzustellen, auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch die Erfahrung fehle.
Auf die Frage, ob er sich in Zukunft auch ein weitergehendes Engagement in einem Amt bei der Alemannia vorstellen könnte, antwortete Nobis allerdings ablehnend. Die IG und der Vorstand bedanken sich herzlich bei Herrn Nobis und würden sich über einen erneuten Besuch sehr freuen.
Aussprache über das „Konzept IG 2020“
Anschließend fand eine Aussprache über das „Konzept IG 2020“ statt. Es soll bei einem der nächsten Heimspiele, wohl gegen Ingolstadt, im Stadionumlauf präsentiert werden.
Infomaterialien der IG können in Zukunft außerdem bei Lämmi ausgelegt werden, der die IG-Homepage auch verlinken wird. Gleichermaßen stellt er Mobiliar fürs Werner-Fuchs-Haus zur Verfügung, wofür der IG-Vorstand herzlich dankt.
Das ausgearbeitete Konzept wird momentan im Vorstand bereits gelebt und sehr positiv wahrgenommen. Markus Buck regt eine präzise Stellvertreterregelung an; der IG-Vorstand nimmt das gerne auf.
In den kommenden Wochen sollen vermehrt Informationsabende zur neuen Satzung des TSV stattfinden; die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Informationen zur Auswärtsfahrt nach Bochum werden zeitnah veröffentlicht.
Am Nebenhaus des Werner-Fuchs-Hauses soll allen Fanclubs die Möglichkeit gegeben werden, sich zu verewigen.




