Besuch von Gerd „Kalle“ Klostermann und Lutz van Hasselt

Dienstagabend, 10. Januar 2012: Das Team des „Offenen-Werner-Fuchs-Hauses“ hatte eine Legende der Alemannia zu Besuch: Gerd Klostermann. Begleitet wurde Gerd vom Archivar und Fanbeauftragten des TSV Lutz van Hasselt.

In gemütlicher Runde fand das Treffen an diesem Abend statt. Nicht aktuelle Vereinsprobleme, sondern das Schwelgen in Erinnerungen an alte Zeiten war hauptsächlich angesagt.

Gerd Klostermann erzählte fast zwei Stunden lang von alten Zeiten, nur unterbrochen von Zwischenfragen der anwesenden Fans. Er berichtete von seiner Profikarriere in Schwarz-Gelb, aber auch von seiner Zeit als Geschäftsführer bei der Alemannia Aachen.

Natürlich sprach „Kalle“ auch über die aktuelle Situation, vor allem im Vergleich mit „früher“.

Er berichtete von einem wesentlichen Unterschied beim Zusammenhalt zwischen den Spielern: Früher habe man als Spieler mit den anderen Spielern auch außerhalb des Stadions noch etwas unternommen. Das sei in dieser Form heute nicht mehr vorstellbar.

Weiter erzählte er, dass sich im Juni 2012 die Spieler noch einmal treffen werden, die 1969 die deutsche Vize Meisterschaft mit der Alemannia erreichten.

Zur aktuellen Situation im Verein sagte Klostermann, dass die Tradition nicht genügend gepflegt wird, dass alte, verdiente Mitarbeiter entlassen und an ihrer Stelle Leute eingestellt wurden, die ihr Herz nicht zu 100 % bei der Alemannia haben.

Es war insgesamt ein toller Abend. Gerd Klostermann erzählte viele schöne kleine Geschichten, die Gäste und Besucher hörten mit Staunen zu, wie eine der großen Aachener Legenden aus seiner Zeit authentisch zu berichten wusste.

Der zweite Gast, Lutz van Hasselt, unterstrich mit seinem unglaublich großen Detailwissen Gerds Erzählungen. Klar, dass er in seiner Funktion als Archivar die Storys von Gerd Klostermann gespannt mit verfolgte und die eine oder andere Information für das Archiv notierte.

Die Anwesenden waren sich einig: Ein toller Abend – der geradezu nach Wiederholung und Ergänzung verlangt.

Die IG plant für den März einen Abend mit „Martinelli – Klostermann – Schönen“,

Einladungen werden rechtzeitig erfolgen.

Eure Fan-IG

Bericht über das IG-Treffen im November

Von zahnlosen Tigern und wackelnder Heide

Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Werner-Fuchs-Haus am 10. November 2011 zum monatlichen Treffen. Kein Wunder, denn es kamen die Spitzen der Gremien des TSV, um ihre Ansichten und Meinungen zum vorliegenden Satzungsvorschlag kund zu tun.

Neben Dr. Alfred Nachtsheim (Präsident ATSV), Manfred Lorenz (Vorsitzender Verwaltungsrat) und Leopold Chalupa (Vorsitzender Ältestenrat) nahm Klaus Offergeld stellvertretend für die Mitgliederseite der Paritätischen Satzungskommission am Rednertisch Platz. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dirk Heinhuis, ehemaliger Sprecher der IG.

Doch bevor mit der Diskussion angefangen wurde, wurde der allseits bekannte „Alemannia-Hardcore-Fan“ Ante aus Münsterbusch nach vorne gebeten. Ante hat einen Lebenstraum, 1x nach Liverpool an die Anfield Road zu fahren, um dort in schwarz-gelb die „Reds“ zu sehen.

Mit Hilfe der Alemannia, besonderer Dank an das Präsidium und an den GF Sport Erik Meijer, sowie der IG wurde Ante symbolisch eine Urkunde überreicht, die gleichzeitg auch den Eintritt für ein Spiel in Liverpool bedeutet. Ante wird sich Ende November mit zwei Begleitern auf den Weg nach Liverpool machen und dort einmal „Never walk alone“ im Original hören. Ante versprach, dass nach seiner Rückkehr mindestens ein Liverpool-Fan das Alemannia-Vereinslied singen könnte.

Bericht über das IG-Treffen im Oktober

Werner-Fuchs-Haus – Haus der Alemanniafans – offiziell eingeweiht


Am Donnerstag, 13. Oktober 2011, hatte die Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fanclubs e.V. etwas Besonderes zu feiern: Das Werner-Fuchs-Haus – Haus der Alemanniafans wurde offiziell eingeweiht. Klaus Offergeld nahm die Eröffnung gemeinsam mit den Ehrengästen Monika und Marco Fuchs, Michael Severich, Stephan Lämmermann, Professor Horst Heinrichs und Heinz Maubach vor.

Besonderer Dank gilt Michael Severich, der mit seiner Malerarbeit dazu beigetragen hat, dass das Gedenken an Werner Fuchs weitergetragen wird und jetzt auch außen am Fanhaus sichtbar ist. Mit einem Glas Sekt konnten die Ehrengäste auf die Eröffnung anstoßen, um anschließend das Buffet zu eröffnen. Herzlicher Dank gilt Maria Libotte für die Verpflegung.

Michael Nobis gab Einblicke in die Situation der Alemannia

Im Anschluss an die Eröffnung fand eine Gesprächsrunde mit Michael Nobis, Aufsichtsratsmitglied der Alemannia Aachen GmbH, statt. In einem offenen und klaren Gespräch stand er den Besuchern zur Verfügung. Nobis’ herausragendstes Ziel ist finanzielle Ruhe und Stabilität im Verein und in der GmbH; ebenso müssen die anderen Abteilungen besser unterstützt werden. Dies sei aber nur mit einem wirtschaftlich gesunden Gesamtverein möglich.

Volleyball trifft IG

„Wenn der Stefan einmal angefangen hat zu erzählen…“

…dann hört er nicht mehr auf. Gemeint ist natürlich Stefan Falter, Cheftrainer unserer Volleyball-Bundesligamannschaft. Wer nicht da war, hat in jedem Fall etwas verpasst. Wir haben nicht nur einen Mann auf dem Posten des Cheftrainers, der sogar dem gemeinen Laien den Volleyballsport erklären kann, wir haben auch einen Mann, bei dem man Herzblut für den „Volley“ im Allgemeinen und für die Alemannia im Besonderen sehen, hören und fühlen kann. Doch der Reihe nach…

Karolina Bednarova (li), Anke Borowikow, Barbara Degi, Carolin Laufer

Nach einem Jahr Pause erschien es dem IG-Vorstand wieder einmal an der Zeit, unsere Volleyballmädels samt Team in das Werner-Fuchs-Haus einzuladen. Und so dauerte es gar nicht lange, bis der ehemalige IG-Sprecher Dirk Heinhuis die entsprechenden Kontakte geknüpft hatte und wir für den gestrigen Dienstag zur „Ladies Night“ einladen konnten. Ganz im Zeichen dieses Mottos – „Ladies Night“ – stand dann auch der erste Teil des Abends: Karolina Bednarova, Anke Borowikow (NEU vom VC Wiesbaden) und Barbara Degi (NEU von Volley Köniz/CH) standen der Moderatorin Carolin Laufer, ihres Zeichens selbst engagierter Volleyballfan, Rede und Antwort.

Bericht über das IG-Treffen im September

Rückblick auf das monatliche IG-Treffen vom 08.09.2011

Geschätzte 40 Besucher hatten sich nach der “gefühlten” Sommerpause im Werner-Fuchs-Haus eingefunden und wurden durch Klaus Offergeld herzlich begrüßt. Da im Mittelpunkt des Abends die Vorstellung des vom Vorstand erarbeiteten Konzepts „IG-ZwanzigZwanzig“ stand, ging es auch gleich “los”.

Die für das Konzept erstellte Powerpoint-Präsentation wurde auf einer eigens an der Wand befestigten Leinwand präsentiert und von Klaus und den anwesenden Mitgliedern des Vorstandes erläutert (die Präsentation kann hier als pdf heruntergeladen werden: Konzept IG 2020).

„Was nun, Trainer?“ Peter Hyballa zu Gast

Rund 170 Fans bevölkerten im Verlaufe des gestrigen Abend (11. August 2011) das “Werner-Fuchs-Haus” – der Trainer war da…!

„Was nun, Trainer?“ Peter Hyballa zu Gast im „Werner-Fuchs-Haus“, Sitzungsbeginn: 19:00 Uhr. Mann, war das voll! Zum Glück hatten wir noch die Lautsprecheranlage und drei Mikros besorgt und einen Außenlautsprecher vor dem Haus aufgebaut, das Wetter spielte für die Draußenstehenden auch mit – und so konnte ein proppenvolles „Werner-Fuchs-Haus“ (Möbel, Stühle, Tische waren ausgeräumt…) im Verlauf des Abends ca. 170 Gäste begrüßen – Rekordbesuch!

Klaus Offergeld und Achim Foki moderierten, Klaus begrüßt als Versammlungsleiter die Anwesenden und unseren Gast, Cheftrainer Peter Hyballa. Die Zusage für den Besuch erfolgte schon vor Wochen und unabhängig von der sportlichen Situation. Auch die Presse wird herzlich begrüßt – und nach 30 Minuten wieder hinausgebeten.

Wir beschränken uns hier auf die Wiedergabe der Fragen und die sinngemäße, inhaltliche Darstellung der Antworten der zwei und eine halbe Stunde Nettoredezeit.

Frage: Was nun, Herr Hyballa? Was ist angesichts der Niederlagenserie schiefgelaufen?
Hyballa: Ganz junge, neue Mannschaft. Abgänge wiegen schwerer als gedacht. Annahme: 6 Wochen reicht für Integration. Bisher 3 ¼ Spiele ganz gut gespielt. Eigentlich sah das ordentlich auf, vor allem in der Offensive. Klägliche Chancenverwertung. Hinten immer mal wieder individuelle Fehler. Das sollte nun kein Kreislauf werden, sonst kriegen wir irgendwann mal ein Problem. Letztlich ist Profifußball auch ein Ergebnissport. Wir müssen jetzt die Kurve kriegen.

Frage: Was wird versucht, um Probleme abzustellen, z.B. katastrophale Fehler in der Abwehr und Chancenverwertung? Warum ist Benny Auer so schlecht in das Spiel eingebunden? Wo wird im Training angesetzt, um das Offensivspiel eher auf unsere Nummer 9 zuzuschneiden.

Bericht über Juli-Treffen

Bericht über unser monatliches Treffen am Donnerstag, 14. Juli 2011, im „Werner-Fuchs-Haus, Haus der Alemanniafans“.

Versammlungsleiter Lou Suiker begrüßt die Anwesenden. Zu Beginn wird kurz über die Punkte „Bau eines Vereinsheims“ (Mario Walter) und über die kommenden Auswärtsfahrten gesprochen.

Vereinsheim für alle
Mario berichtet, dass innerhalb von Verein und GmbH der Bau eines Vereinsheimes „angedacht“ sei, und dass dabei die Fans eine hohe „Eigenleistung“ einbringen könnten. In den nächsten Wochen und Monaten soll es hierzu konkrete Vorschläge geben. Grundüberlegungen: Vereinsheim soll mit Unterstützung der Fans gebaut werden, Gespräche mit der Stadt (Bauantrag, Bebauungsplan etc.) laufen bereits, IG sieht sich in der Lage, viele Mitarbeiter und Helfer zu aktivieren, Vorbild der Arbeit ist der Stadionbau von Union Berlin, IG bleibt „am Thema“.

Vier echte Alemannen

Josef und Ludwig Radermacher sind weiter Gäste der Alemanniafans

Nach dem Spendenaufruf am 26. Mai konnte die Fan-IG am vergangenen Donnerstag Vollzug vermelden: Auch in der Saison 2011/2012 sind die Brüder Josef und Ludwig Radermacher wieder Gäste der Fans im neuen Stadion. Innerhalb weniger Wochen kamen aus Einzel- und Fanclubspenden mehr als 1.100 € zusammen, sodass den beiden Öcher Urgesteinen ihre Dauerkarten am vergangenen Donnerstag überreicht werden konnten. Organisator Klaus Offergeld freut sich: “Wie stark der Zusammenhalt unter allen Alemannen ist, hat uns wieder sehr beeindruckt. Es ist schön, zwei Menschen, die seit Jahrzehnten mit Herzblut Alemannen sind, auf diese Weise wieder unterstützen zu können. Besonders freue ich mich über die Spende der Familie Kutsch, die den Radermachers alle Pokalkarten finanziert.”

Eine besondere Überraschung erlebten die Radermachers und alle Anwesenden dann beim Überreichen der Dauerkarten: Günter Delzepich und Jo Montanes, ebenfalls zwei Urgesteine, ließen sich diese Möglichkeit, den Brüdern Radermacher für den großartigen Einsatz und die Vereinstreue zu danken, nicht nehmen und übergaben die Karten persönlich. Vier echte Alemannen im Gespräch – sicherlich ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt unter allen Fans der Alemannia.

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Offen für jeden Fan

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