Auf Gedeih und Verderb

Fast drei Wochen sind nach der Jahreshauptversammlung ins Land gegangen und mittlerweile ist es wohltuend ruhig um die Dinge hinter den Kulissen geworden. Die Gremien haben sich konstituiert, ihre Vorsitzenden gewählt und vor allem ihre Arbeit aufgenommen. Die sportlichen Belange rücken wieder stärker in den Fokus. Und das ist auch gut so. Denn nach all den turbulenten Wochen muss die Alemannia möglichst schnell wieder zur Normalität finden. Jetzt ist nicht die Zeit von Kommentaren und öffentlichen Stellungnahmen. Das gilt auch für uns. Ab jetzt muss die Bewältigung der noch immer vielfältigen Sachaufgaben absoluten Vorrang haben.

Wir haben Vertrauen in die verantwortlichen Personen sowohl im Verwaltungsrat des Vereins als auch im Aufsichtsrat der Alemannia Aachen GmbH. So scheint man es beispielsweise ernst damit zu meinen, die Gestaltung des operativen Geschäftes ausschließlich der GmbH-Geschäftsführung zu überlassen. Wir sind davon überzeugt, dass Frithjof Kraemer und Erik Meijer dieser Verantwortung gerecht werden.

Die IG wird sich den Vereinsgremien weiterhin als konstruktiver Gesprächspartner anbieten. Wie bisher auch, sind wir bereit, sachlich im Sinne der Mitglieder und Fans mitzuarbeiten. Dass ein solcher Dialog für die Alemannia durchaus fruchtbar sein und Dinge voranbringen kann, hat die Vergangenheit gezeigt. Die Konzeption des neuen Stadions, die Demokratisierung der Satzung sowie die Rückbesinnung auf die traditionellen Werte inklusive der Rückkehr zum alten Wappen sind Themen, die von Fanvertretern angestoßen und maßgeblich geprägt wurden.

Ebenso wie wir der Alemannia immer wieder gerne unsere Mithilfe zusichern und wir den Eindruck haben, dass inzwischen Vieles in die richtige Richtung läuft, so werden wir den Verantwortlichen nach wie vor auch ein kritischer Begleiter sein. Wir werden darauf achten, ob Versprechen eingelöst, Zusagen gehalten und Absprachen befolgt werden. Das gilt zum Beispiel für die von allen Seiten propagierte Transparenz bei Entscheidungen und Abläufen. Doch auch hier haben wir zurzeit keine Veranlassung an der Zuverlässigkeit unserer Gesprächspartner zu zweifeln.

Lasst uns die Zukunft der Alemannia gemeinsam gestalten. Auf Gedeih und Verderb.

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