Jahreshauptversammlung: IG braucht neues Vorstandsteam

Das Ringen um den Fortbestand der Fan-IG geht in die entscheidende Phase: Am Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr beginnt im Werner-Fuchs-Haus (Liebigstraße 25) die Jahreshauptversammlung 2019, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Interessierte Fans, die der IG (noch) nicht angehören, können als Gäste ohne Stimmrecht an der Versammlung teilnehmen.

Am 14. Februar endet turnusgemäß die zweijährige Amtszeit des bisherigen Vorstands. Nachdem Gert Kempf und Horst Filbrich vorzeitig ausgeschieden waren, ziehen sich nun auch IG-Sprecher Thomas Wenge sowie die Beisitzer Arne Klar, Lukas Krott und Joachim Röhrig aus unterschiedlichen Gründen aus der Vorstandsarbeit zurück. Hingegen möchte Schatzmeister Andreas „Schmiddy“ Schmidt erneut kandidieren: „Ich hoffe sehr, dass sich einige neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden, die die IG mit mir gemeinsam fortführen. Es wäre aus meiner Sicht ein großer Verlust für die Fanszene der Alemannia, wenn unsere Interessengemeinschaft nach mehr als 20 Jahren die Segel streichen müsste.“

Beim Offenen Abend im Januar hatte der scheidende IG-Sprecher Thomas Wenge nochmals erläutert, weshalb der Fortbestand der IG als gemeinnütziger „eingetragener Verein“ (e.V.) so wichtig ist: Aktivitäten wie die Ausstellung über die Alemannia im Nationalsozialismus oder auch das Weihnachtssingen könnte ohne solch eine formelle Rechtsträgerschaft nicht oder nur unter erheblich erschwerten Bedingungen organisiert werden. Dabei geht es beispielsweise darum, das rechtskräftige Verträge abgeschlossen oder auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können.

„Zudem wird die Fan-IG als Dachorganisation mehrerer Fanclubs und zahlreicher Einzel-Fans beispielsweise von den Medien nach wie vor als wichtiges Sprachrohr der Alemannia-Fanszene wahrgenommen. Es würde ein Vakuum entstehen, wenn niemand mehr da wäre, der sich als durch eine Mitgliederwahl legitimierter Vertreter im Namen der Alemannia-Fans äußern könnte“, erklärt Thomas Wenge. Nicht zuletzt gehe es auch um die Zukunft des Werner-Fuchs-Hauses, dessen Mieter die Fan-IG ist.

Allerdings funktioniert das alles nicht ohne Vorstand. Die IG-Satzung sieht hier sieben Mitglieder vor: Sprecher/in, Geschäftsführer/in, Schatzmeister/in und vier Beisitzer/innen. Vereinsrechtlich wäre es aber möglich, vorerst und zumindest vorübergehend auch mit einem kleineren Führungsteam weiterzumachen. Juristisch zwingend erforderlich ist nur die Besetzung des Sprecher- und des Schatzmeisterpostens, so dass die IG auch mit einem reduziertem Vorstand (und entsprechend reduzierten Aktivitäten) weitermachen könnte. Eine Möglichkeit wäredann, die Fan-Clubs verstärkt in die Organisation von Veranstaltungen wie dem Vatertagsgrillen oder der Weihnachtsfeier einzubinden.

Thomas Wenge und Jo Röhrig erklärten beim Offenen Abend ihre Bereitschaft, einen neuen IG-Vorstand auf Wunsch auch ohne Amt weiterhin zu unterstützen – insbesondere beim Weihnachtssingen, bei dem die IG laut Beschluss des scheidenden Vorstandes weiter als Mitveranstalter fungieren möchte, sowie beim Verfassen von Pressemitteilungen und Veranstaltungsberichten.

Sollte sich am 14. Februar kein neuer Vorstand finden, bleibt das alte Führungsgremium zunächst kommissarischim Amt, um eine außerordentliche Mitgliederversammlung vorzubereiten. Diese muss laut Satzung nach spätestens drei Monaten stattfinden. Wird auch dann kein neuer Vorstand gefunden, droht die zeitnahe Auflösung der IG.

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