Lieber Erik

Lieber Erik, 

es gibt keine Zufälle im Leben.

Deshalb glauben wir auch nicht an einen Zufall, wenn noch am gleichen Tag der Veröffentlichung eines Artikels über die sportliche Bilanz des Geschäftsführers Sport der Alemannia die Mitteilung über Deine „einvernehmliche Trennung“ von unserem heiß jeliebten Klömpchensclub veröffentlicht wird.

Was für tolle sportliche Zeiten haben wir mit dem Spieler Erik Meijer erleben dürfen. Unvergessen Dein Tor gegen die Bayern im Pokal und das anschließende „Danke“ an Deinen Vater.

Wir Fans fordern immer, dass jeder, der unser Farben trägt, stolz darauf sein soll. Um so stolzer waren wir, dass mit Dir ein unvergleichlicher „Typ“ unser Trikot getragen hat.

Mit einem solchen Typen ist es nicht immer leicht. Nicht jede Deiner Entscheidungen war glücklich, nicht jede Deiner Äußerungen sensibel. Auch wir hätten uns das manchmal anders gewünscht – ob es Angriffe gegen die Stadt Aachen oder Eingriffe in die Vereinspolitik waren. Und natürlich sind auch wir mit der sportliche Situation todunglücklich. Eins konnte man Dir aber nicht absprechen: Dein schwarz-gelbes Herz.

Leider war Deine Zeit als „Geschäftsführer Sport“ nicht so glücklich. Das lag vielleicht auch daran, dass das einfach nicht Dein „Job“ ist.

Umso mehr Respekt nötigen Deine jetzige Haltung und Deine Loyalität gegenüber dem Club ab.

Du und unsere Alemannia – das passt einfach!

Ein wenig Hoffnung schöpfen wir aus Deinen Worten, dass Du weiter Vereinsmitglied bleibst und zur Verfügung stehst, wenn es gewünscht wird.

Wir hoffen deshalb, Dich auf dem Alemannia-Schiff bald wiederzusehen.

Nochmals Danke für alles, was Du für den Verein und für uns getan hast.

Schwarz-gelbe Grüße

Deine Fan-IG

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