Protokoll des IG-Treffens vom 11. Juni 2015

Der neue IG-Vorstand stellt sich vor

Die neue IG-Sprecherin Manina Kettler begrüßte die etwa 15 Gäste im Werner-Fuchs-Haus. Anschließend stellte sich der neue Vorstand vor und erläuterte seine Projekte:

Finanzierung der IG:

Es müssen sich Gedanken darüber gemacht werden wie Ausgaben und Unkosten der IG in Zukunft zu bewerkstelligen sind. Da nicht sicher gestellt ist, ob die IG auch weiterhin noch auf alle regelmäßigen Einnahmen zurück greifen kann, muss zukünftig vielleicht auf mögliche Sponsoren zugegangen werden.   

Werner-Fuchs-Haus:

Mit der Renovierung des W-F-Hauses soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Guido Treutwein ist dabei federführend. Da der IG-Vorstand die Arbeiten nicht alleine stemmen kann, werden dringend Helfer benötigt.

Auch rund um die Heimspiele werden weiterhin Helfer benötigt. Der Vorstand wird dazu eine enge Abstimmung mit dem Aufsichtsrat suchen.

Um die Koordination zu vereinfachen, führen für die IG Manina und Chrissi Keuter eine Helfer und Spieltagshelferliste.

Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zur Finanzierung findet am Wochenende um den 5. und 6. September (je nachdem, wann die erste Mannschaft spielt) ein Trödelmarkt für Alemannia-Fans statt. Es soll ein Trödelmarkt unter dem Motto “ Von Fans für Fans “ stattfinden unter der Prämisse das es kein klassischer Flohmarkt sein soll! Die Miete für Stände beträgt 5,-€ pro Meter. Alle Anfragen bitte an Chrissie und Jac Hirtz.

IG-Fußballturnier:

Die IG möchte im kommenden Sommer ein Fußballturnier für eingetragene Fanclubs der Alemannia ausrichten. Es besteht die Überlegung, auf den Namen „Werner-Fuchs-Turnier“ zu verzichten, es aber unter die Schirmherrschaft von Monika Fuchs zu stellen.

Aus dem Publikum kam der Einwand, warum man zwar von allen Fans die Kartenvorverkaufsgebühren annehme, sie aber nicht alle am Turnier teilnehmen lasse, worauf der Vorstand  zu verstehen gab, das sich jeder der friedlich zur Alemannia stehe, auch an diesem Turnier teilnehmen könne.

Didi Lübbers erklärte seine Bereitschaft, Jac, Markus und Frank Zillkens bei der Vorbereitung zu unterstützen.

Tivoli-Echo:

Im Tivoli – Echo steht den Fans zukünftig eine Seite zur freien Gestaltung zu. Die IG ist dort federführend und möchte in Absprache mit der Fanbetreuung und dem Fanprojekt diese Möglichkeit auch an die registrierten Fanclubs weiterreichen. Markus Buck richtet eigens dafür eine E-Mail-Adresse ein. Manina, Markus und Frank sind für diese Seite zuständig.

Junge IG:

Manina berichtet vom Sommerferienspaß des letzten Jahres und regt an, weitere Aktionen dieser Art für die Kinder durchzuführen, die bei den Aleminis nicht mehr und in der Jungen IG noch nicht mitmachen können. Das binde nicht nur die Kinder, sondern möglicherweise auch deren Eltern an die Alemannia.

Projekte:

Die IG wird durch Dirk Habets und Markus bei „Unsere Kurve“ vertreten.

An den Fanclubtreffen nehmen Frank und Jac teil;

Ansprechpartner für die Fanbeauftragten und das Fanprojekt sind Markus und Thomas

Thomas Wenge berichtete dann vom Ausstellungsprojekt „Alemannia im Nationalsozialismus“. Am vergangenen Montag fand eine Besprechung mit dem centre charlemagne statt, dass sich eine Mitarbeit gut vorstellen könnte. Als Ort wurden nicht die eigenen Räume in Erwägung gezogen, sondern das Zeitungsmuseum.

Nachdem die Forschungsarbeiten jetzt weitgehend abgeschlossen sind, wird derzeit an der Konzeption gearbeitet. Die konkrete Ausstellung soll dann letztlich von Schülergruppen unter Leitung von Museumspädagogen geleistet werden. Ein möglicher Zeitraum für die Ausstellung wäre Mitte bis Ende 2016.

Für die Einnahmen der nächsten IG-Karnevalsfeier werden Organisationen oder Projekte gesucht, denen diese zur Verfügung gestellt werden. Es wird der Vorschlag gemacht, den Gewinn aufzuteilen und eine Hälfte für die Sanierung des Werner-Fuchs-Hauses zu nutzen und die andere Hälfte caritativ zu spenden.

Auch das Projekt Oecher Fans für Oecher Kenger beschäftigte die Anwesenden. Auf die Frage, ob dieses Projekt fortgesetzt werde und unter welcher „Flagge“, antwortete André Bräkling, dass bezüglich der organisatorischen Zukunft noch keine Entscheidungen gefallen seien. Die Gruppe setzt sich nach der Saison zusammen, um weitere Überlegungen zu starten. Der Idee, ob die IG dem Projekt eine „Heimat“ anbieten könne, stimmten alle Anwesenden zu.

JHV Alemannia:

Zuletzt wurde kurz über den Ablauf und die Inhalte der Alemannia-Mitgliederversammlung in der kommenden Woche gesprochen, jedoch ohne konkrete Ergebnisse.


 

Protokoll der außerordentlichen Mitgliederversammlung 2015 der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs e.V.

07.05.2015, 19:15 Uhr – 20:40 Uhr im
Werner-Fuchs-Haus – Haus der Alemannia-Fans
Liebigstraße 25, 52070 Aachen

 

TOP 01

Begrüßung und Eröffnung der Versammlung (Wahl des Versammlungsleiters, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit sowie Genehmigung der Tagesordnung)

Ergebnis:

• Sprecher Andre Bräkling begrüßt die anwesenden Mitglieder.
• Auf eigenen Vorschlag soll Andre Bräkling die Versammlungsleitung übernehmen, Achim Krüger soll zur Vermeidung eines Interessenkonfliktes bei den TOP 3 bis 5 übernehmen. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen.
• Andre Bräkling stellt fest, dass die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversamml ung form- und fristgerecht erfolgte.
• Auf Antrag von Gregor Forst (siehe Anlage) wird die Tagesordnung wie folgt einstimmig geändert und mit dieser Änderung genehmigt: TOP 9 (Anträge) wird zu TOP 6 vorgezogen und damit vor dem ursprünglichen TOP 6 (Wahl eines neuen Vereinsvorstandes) durchgeführt .

TOP 02

Rechenschaftsbericht des Vorstandes , des Schatzmeisters und der Revisoren Ergebnis:
• Kurzer Vortrag über die Aktivitäten seit der ordentlichen Mitgliederversamml ung im April durch Sprecher Andre Bräkling.
• Schatzmeisterin Manina Kettler informiert über die letzten Kassenbewegungen seit der ordentlichen Mitgliederversamml ung im April.
• Über die Übergangszeit zwischen ordentlicher und außerordentlicher Mitgliederversamml ung erfolgte nochmals eine Kassenprüfung durch die Revisoren, die ohne Beanstandungen verlief.

TOP 03

Aussprache über die Berichte Ergebnis:
Zur Kasse wird angemerkt, dass im Falle eines Aufstiegs der Alemannia die Zahl der Auswärtsfahrer aufgrund der größeren Entfernung wieder rückläufig sein wird. Ein möglicher Rückgang der VVK-Gebühr sollte daher für zukünftige Planungen berücksichtigt werden.

TOP 04

Entlastung des Vorstands

Ergebnis:
Zur Entlastung sind 34 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Entlastung des Vorstands erfolgt mit 31 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen; Gegenstimmen gibt es nicht.

TOP OS
Entlastung der Revisoren Ergebnis:
Zur Entlastung sind wiederum 34 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Entlastung der Revisoren erfolgt mit 32 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen; Gegenstimmen gibt es nicht.

TOP 06

Anträge
Es liegt ein Antrag von Gregor Forst vor (siehe Anlage), den Andre Bräkling in voller Länge verliest. Nach kurzer Diskussion zieht Gregor Forst seinen Antrag zurück.
Andre Bräkling erbittet in Folge ein Meinungsbild der Mitglieder zur Frage „Ist die Mitgliedschaft damit einverstanden, dass der neue Vorstand nach seinem Amtsantritt für sich eine D+O Versicherung abschließt,wenn er sich intern dazu entschließen sollte?“. Zum Zeitpunkt des Meinungsbildes sind 30 stimmberechtigte Mitglieder anwesend, von denen 12 mit Ja und 10 mit Nein stimmen (bei 8 Enthaltungen) .

TOP 07
Wahl eines neuen Vereinsvorstands gern. § 14 Ergebnis:
Es wird ein vollständiger neuer Vereinsvorstand gewählt. Während der Wahlen
waren durchgehend 33 stimmberechtigte Mitglieder anwesend.

• Zur Wahl des Sprechers :
Einzige Kandidatin: Manina Kettler.
Eine geheime Abstimmung ist nicht gewünscht. Manina Kettler wird mit 31 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
• Zur Wahl des Geschäftsführers:
Einziger Kandidat: Thomas Wenge.
Eine geheime Abstimmung ist nicht gewünscht. Thomas Wenge wird mit 28 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gewählt. Er nimmt die Wahl an.
• Zur Wahl des Schatzmeisters :
Einziger Kandidat: Jac Hirtz.
Eine geheime Abstimmung ist nicht gewünscht. Jac Hirtz wird mit 32 Ja­ Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung gewählt. Er nimmt die Wahl an.
• Zur Wahl der Beisitzer:
Es kandidieren Markus Buck, Christa Keuter, Guido Treutwein, Frank Zillkens.
Über jeden Kandidaten wird einzeln abgestimmt. Eine geheime Wahl ist jeweils nicht gewünscht.
o Markus Buck wird mit 28 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gewählt. Er nimmt die Wahl an.
o Christa Keuter wird mit 31 Ja-Stimmen , 0 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
o Guido Treutwein wird mit 29 Ja-Stimmen , 0 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen gewählt. Er nimmt die Wahl an.
o Frank Zillkens wird mit 30 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen gewählt. Er nimmt die Wahl an.

TOP O8
Wahl eines Revisors gern. § 15, 19 {3) – einziger Kandidat: Norbert Rulands Ergebnis:
Gewählt mit 30 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen und 0 Nein-Stimmen. Norbert Rulands nimmt die Wahl an.

TOP 09
Genehmigung des Haushaltsplans und Festsetzung der Beiträge Ergebnis:
Einstimmig vertagt auf die nächste Jahreshauptversamml ung.

TOP 10
Sonstiges

Ergebnis:
Thomas Wenge bedankt sich stellvertretend für den neu gewählten Vorstand beim vorherigen Vorstand für die geleistete Arbeit. Andre Bräkling bedankt sich auch nochmals ausdrücklich bei den anderen Mitgliedern des vorherigen Vorstandes sowie bei den Mitgliedern, die die Arbeit der vergangenen zwei Jahre unterstützt haben.

gez. Andre Bräkling als Versammlungsleiter Herzogenrath, den 7.Juni 2015


 

Protokoll der Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs e.V. 2015

Donnerstag, den 19. März 2015
Beginn: 19 Uhr
Protokoll: Maximilian Baur

1.    Begrüßung und Eröffnung der Versammlung

André Bräkling, Sprecher der Fan-IG, begrüßt alle Anwesenden. Die Mitglieder erheben sich zur Ehrung aller verstorbenen Alemannen und Mitglieder der Fan-IG im letzten Jahr.

1.1    Wahl des Versammlungsleiters
 
Dr. Martin Fröhlich wird einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.
 
1.2    Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
 
Der Versammlungsleiter stellt die ordnungsgemäße Ladung fest.

1.3    Feststellung der Beschlussfähigkeit
 
Der Versammlungsleiter stellt die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.

1.4    Genehmigung der Tagesordnung
 
Die Aussprachen über die Berichte in TOP 2 finden direkt nach den Berichten statt. Die aufgrund eines redaktionellen Versehens fehlerhaft vergebenen Ziffern zu den TOP 6ff. werden gemäß der in diesem Protokoll vorgenommenen Bezeichnung korrigiert. Die Tagesordnung wird mit den o.g. Änderungen einstimmig genehmigt.

2.    Berichte
 
2.1    Rechenschaftsbericht des Vorstandes und Aussprache

André Bräkling berichtet über die Tätigkeiten des Vorstands im abgelaufenen Vereinsjahr. Der Rechenschaftsbericht wurde bereits vorab online veröffentlicht. Er ist diesem Protokoll beigefügt. Dirk Habets, Geschäftsführer der Fan-IG im abgelaufenen Vereinsjahr, ergänzt die Ausführungen.

Im Anschluss findet eine Aussprache unter den Mitgliedern statt. Kritisiert wird die Nichtanwesenheit der Vorstandsmitglieder Kunze und Schankweiler. André Bräkling erläutert, dass in beiden Fällen private Gründe für die reduzierte Mitarbeit vorliegen.

2.2    Rechenschaftsbericht der Schatzmeisterin und Aussprache

Manina Kettler erstattet Bericht über die Mitgliederlage und die Finanzen des Vereins. Die Präsentation ist diesem Protokoll beigefügt. Derzeit sind neben den Einzelmitgliedern und als wesentliche Basis des Vereins 13 Fanclubs in der IG organisiert.

Es findet eine Aussprache über die Finanzen des Vereins statt.  

2.3    Bericht der Revisoren

Lou Suiker und Detlef Zähringer, die gewählten Revisoren des Vereins, erstatten Bericht über die Prüfung der Vereinsfinanzen. Sie bestätigen, dass keinerlei Beanstandungen bestehen und sie den Jahresabschluss ohne Einwände freigeben konnten.

Es gibt keine Wortmeldungen zur Aussprache. Die Mitglieder danken den Revisoren für die geleistete Arbeit.

3.    Ausprache über die Berichte (entfällt, s.o.)

4.    Entlastung des Vorstandes

Auf Antrag des Versammlungsleiters wird der Vorstand bei vier Enthaltungen einstimmig entlastet. Die Mitglieder danken dem Vorstand für die geleistete Arbeit.

5.    Entlastung der Revisoren

Auf Antrag des Versammlungsleiters werden die Revisoren bei drei Enthaltungen einstimmig entlastet. Die Mitglieder danken den Revisoren für die geleistete Arbeit.

6.    Wahl eines neuen Vereinsvorstands gem. § 14 der Satzung

Es stehen keine Kandidaten zur Neuwahl des Vereinsvorstands zur Verfügung. Zur Findung eines neuen Kandidatenteams wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Bis dahin soll durch Gespräche zwischen Interessierten und dem alten Vorstand eine Lösung gefunden werden. Dr. Fröhlich weist die Mitglieder auf die Konsequenzen einer dauerhaften Nichtbesetzung der Vorstandsämter hin.

Die übrigen Tagesordnungspunkte werden aufgehoben. Die Wahl von Revisoren erscheint unsinnig, solange unklar ist, ob einer der möglichen Kandidaten hierfür auch zur Mitarbeit in einem neuen Vorstand bereit ist. Die Festsetzung der Beiträge und die Aufstellung eines Haushaltsplans erscheint nur dann sinnvoll, wenn ein neuer Vorstand gefunden wird.

7.    Sonstiges und Schluss der Versammlung
 
André Bräkling dankt im Namen des Vorstands den Mitgliedern und dem Versammlungsleiter für die Beteiligung. Der Versammlungsleiter dankt den Mitgliedern sowie dem Vorstand für den beeindruckenden Einsatz im abgelaufenen Jahr. Besonderer Dank gilt Manina Kettler, der stellvertretend für den Vorstand einen Blumenstrauß überreicht wird.

Der Versammlungsleiter schließt die Versammlung um 20:55 Uhr.

 


 

Rechenschaftsbericht des Vorstandes für die vergangene Amtszeit 04/2013 – 03/2015

Rechenschaftsbericht als PDF-Download

Liebe Freunde der Fan-IG,
liebe Alemanniafans,
liebe Mitglieder,

bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung haben wir während unseres Rechenschaftsberichtes ausführlich über all unseren Aktivitäten des vorhergehenden Jahres informiert. Das ist zwar bei den anwesenden Mitgliedern sehr gut angekommen, da sich dadurch die Gelegenheit bot, einen wirklich detaillierten Einblick in unsere Arbeit zu bekommen, erforderte aber sehr viel Zeit, so dass die an sich schon lange Versammlung bis weit nach Mitternacht dauerte.

Daher haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, den Rechenschaftsbericht im Vorfeld allen Interessierten schriftlich zur Verfügung zu stellen. So können sich unsere Mitglieder in Ruhe mit dem Bericht befassen, bei der Versammlung selbst können wir auf jegliche Fragen eingehen und an dem Abend verhinderte Mitglieder sind ebenfalls informiert. Darüber hinaus können sich auch alle Alemannen, die nicht Mitglied der IG sind, über unsere Arbeit informieren.

Protokoll des IG-Treffens vom 15. Januar – Rück- und Ausblick mit den Gremien

Am 15. Januar kamen 25 interessierte Fans ins Werner-Fuchs-Haus, um einen Rück- aber auch Ausblick mit Vertretern der Alemannia-Gremien zu wagen, die nun seit nicht ganz einem Jahr im Amt sind. Das Präsidium wurde durch Präsident Heinz Maubach vertreten, für den Verwaltungsrat waren Robert Moonen und Maximilian Baur erschienen. Mit Horst Filbrich befand sich ein weiteres Mitglied des Verwaltungsrates im Publikum.
Schatzmeister Horst Reimig ließ sich entschuldigen, da er einen Tag vor seinem Urlaubsantritt noch mit den Jahresbeiträgen des TSV befasst war. Dr. Christian Steinborn, Vorsitzender des Aufsichtsrates, schaffte es leider wie befürchtet nicht rechtzeitig aus einem beruflichen Termin.

Protokoll des Diskussionsabends zum Klömpchensklub

Gestern Abend fand auf Einladung der Fanbetreuung und der Fan-IG im Werner-Fuchs-Haus eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Klömpchensklub“ mit knapp dreißig Teilnehmern statt. Als Gäste waren Bürgermeister Björn Jansen (SPD), Helmut Ludwig (Franktionsgeschäftsführer der Grünen) und Alois Poquett (Vorsitzender des WABe e.V.) erschienen, um einerseits den anwesenden Fans das Projekt der WABe zu erläutern, aber andererseits auch um den Fans die Entscheidungsprozesse näherzubringen.

Die CDU sagte mit Verweis auf die Zuständigkeit des Stadion-Insolvenzverwalters und nicht vorliegender Konzepte, über die gesprochen werden könne, ab. Seitens des Aufsichtsrates der Alemannia zeigte man sich an dem Thema durchaus interessiert, verwies aber darauf, dass die interne Diskussion noch laufe und bat um Verständnis, sich derzeit entsprechend noch nicht öffentlich äußern zu wollen.

Zunächst erläuterte Alois sein Konzept nochmals ausführlich. Ziel der WABe ist es, über ihre Projekte für beispielsweise langzeitarbeitslose Menschen eine neue Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Daher wolle man einerseits den Klömpchensklub betreiben, andererseits aber auch den Stadionbetrieb (z.B. in Sachen Reinigung und Instandhaltung) unterstützen und auch gerne weitergehende Aufgaben übernehmen (z.B. dem Fanprojekt wo nötig zur Hand zu gehen). Für Projekte dieser Art stünden auch entsprechende Fördergelder zur Verfügung, darüber hinaus müsse sich der Betrieb dann selbstständig tragen. Hier sehe man durchaus Potential, die Stadiongastronomie wieder nach vorne zu bringen und auch für den Alltag außerhalb des Spieltags interessant zu machen.

Die Besonderheit seines Ansatzes besteht natürlich zweifelsfrei darin, dass die Flächen regulär vermietet werden, dass der Klömpchensklub weiterbestehen kann, und nicht zuletzt darin, dass das Projekt ein soziales Ziel verfolgt, was durchaus auch wieder der Alemannia eine positive Außenwirkung bringen könnte. Weiter muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Einrichtung des Klömpchensklubs bei anderweitiger Nutzung nicht nur abgebaut, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit (mit Ausnahme einzelner Küchengeräte, die möglicherweise auf der anderen Seite des Stadions genutzt werden könnten) auf dem Müll landen würde. Damit wäre eine fast neuwertige Einrichtung mit sechsstelligem Wert vernichtet, und darüber hinaus wäre die Räumlichkeit auf nicht absehbare Zeit (z.B. bei langfristiger Vermietung an ein Fitnessstudio) nicht mehr für die Alemannia nutzbar. Selbst wenn die Alemannia die Räumlichkeiten irgendwann wieder selber nutzen könne, müssten sie wieder neu als Gastronomiebetrieb eingerichtet werden.

So herrschte in der Runde auch große Einigkeit darüber, dass das Projekt der WABe auf jeden Fall unterstützt werden sollte. Bürgermeister Björn Jansen erläuterte dazu, dass zunächst noch nichts endgültig entschieden sei, man aber durchaus darauf achten müsse, dass nun nicht vor dem 31.1., dem Zeitpunkt der Übernahme des Stadions durch die städtische Aachener Stadion Beteiligungs GmbH, nicht schon Fakten geschaffen wurden. Eines der Hauptprobleme liege derzeit wohl darin, dass Informationen derzeit teil unvollständig, teils fehlerhaft und teils sogar schlicht falsch weitergegeben würden. So wurde er z.B. einmal darüber informiert, die WABe habe ihr Angebot zurückgezogen, was sich schließlich aber als falsch herausstellte.

Kompliziert wurde es letztlich bei den Zuständigkeiten. Faktisch wird das Stadion derzeit vom Insolvernzverwalter der Stadion-GmbH, Herrn Dr. Kebekus, verwaltet. Entsprechend ist der Insolvenzverwalter derzeit auch als einzige Person bezüglich des Stadions handlungs- bzw. unterschriftsberechtigt. Die Stadt jedoch hat durchaus ein gewisses Mitspracherecht im Hinblick darauf, dass sie das Stadion zum 1.2. übernehmen soll, und natürlich auch der Insolvenzverwalter ein Interesse an dieser Übernahme hat. Gleichzeitig findet aber auch die Stimme der Alemannia Gehör, handelt es sich um das Stadion doch nach wie vor vordergründig um ein Fußballstadion, woran sich auch durch die Übernahme nichts ändert, und wodurch die Alemannia als Ankermieter durchaus bis zu einem gewissen Grad eine Sonderstellung einnimmt. Denn trotz Vermietung der Stadionräumlichkeiten ist klar, dass sich das Stadion nur dann wirtschaftlich betreiben lässt, wenn darin wieder Profifußball gespielt wird, und natürlich auch die Gegebenheiten für Profifußball gegeben sind.

Ein vermeintliches Problem bezüglich des WABe-Konzeptes wurde ebenfalls angesprochen: Die WABe wolle nur den halben Bereich anmieten, was 450 der 900 m² Fläche entspräche. Bürgermeister Jansen verwies diesbezüglich aber darauf, dass man ja durchaus das Gesamtkonzept berücksichtigen müsse. Auch wenn es nicht gelingen würde, die weiteren 450 m² zu vermieten, müsste man dem Einnahmeausfall auch die Kosteneinsparungen gegenüberstellen, die die Stadt durch das WABe-Projekt im sozialen Bereich verzeichnen könne. Entsprechend bestünde auch kein Widerspruch zwischen dem Anspruch der Stadt, die Kosten möglichst weit zu reduzieren, und dem Konzept der WABe, denn man dürfe eben nicht den reinen Mietpreis betrachten.

Herr Ludwig ergänzte dazu, dass derzeit die Rede von einem Mietpreis in Höhe von 6,50 Euro / m² ist. Und entgegen anderslautender Gerüchte würde die WABe auch den gleichen Preis zahlen, den jeder andere Mieter zahlen müsse. Die Rede ist also von der monatlichen Miete der übrigen Fläche in Höhe von 2.925 Euro bzw. jährlich 35.100 Euro – ein Betrag, der sicher nicht zu vernachlässigen sei, der aber durchaus im Gesamtkonstrukt „Betrieb/Erhalt des Tivoli“ nicht die entscheidende Größe ist.

Ideen, wie man den freien Platz nutzen könne, gab es in der Runde jedenfalls zu genüge. So könne man dem Fanprojekt Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, dass derzeit ja noch ein Stück weiter in einem Häuschen im Hinterhof des Eichamts angesiedelt ist. Oder aber man würde den Fanshop verkleinern und die Büros der Alemannia aus dem hinteren Teil des Stadions nach vorne verlagern, so dass die Alemannia komplett in der sichtbaren Frontseite unterkommt. Dann müssten die Mitarbeiter auch nicht in den Presseraum ziehen, der aktuell noch nicht mal über ein Fenster verfügt, der Fanshop müsse ebenfalls nicht auf die speziell am Spieltag ungünstige Position auf der Stadionrückseite umziehen, und die Besucher eines Fitnessstudios auf der Stadionrückseite müssten wiederum nicht einmal rund um das Stadion zum Parkhaus laufen.

Theo Heiligers informierte derweil über seine laufende Petition zum Enthalt des Klömpchensklubs. Mittlerweile seien 500 Unterschriften zusammen gekommen, nun müsse er natürlich wissen, an wen er die Liste übergeben könne. Bürgermeister Jansen empfahl dazu die Bürgerfragestunde des Stadtrats nächste Woche Mittwoch. Nach wie vor kann die Petition online unterzeichnet werden.

Zusätzlich kam auch noch die Frage auf, inwiefern sich die Fans denn bei einer Fortführung des Kömpchensklubs einbringen könnten. Dies sei bereits früher, obwohl sich die Stadiongruppe darum regelmäßig bemüht habe, leider nur schwer bis gar nicht möglich gewesen. Alois verwies darauf, dass man durchaus etwas am Ambiente verändern müsse, immerhin könnte man den derzeitigen Klömpchensklub nur nach ein paar Bieren ertragen, jedoch habe für ihn erstmal Priorität, das geplante Geschäft ans Laufen zu bringen. Immerhin steht er diesbezüglich auch der WABe gegenüber in der Verantwortung. Später dann die Fans einzubeziehen, wenn es um Gestaltungsdetails geht oder Fan-Veranstaltungen geplant werden sollen, könne er sich aber natürlich sehr gut vorstellen.

Die Herausforderung besteht nun darin, alle beteiligten Personen von dem Konzept zu überzeugen. Davon sei man gar nicht so weit entfernt: Alois betonte, dass er das Gefühl hatte, der Aufsichtsrat würde sein Konzept durchaus begrüßen, die Grünen stehen hinter dem Projekt und Bürgermeister Jansen weiß von einer Klausurtagung der SPD zu berichten, dass auch innerhalb der SPD-Fraktion großer Zuspruch zu erwarten sei. Bezüglich der CDU, wusste man in der Runde mitzuteilen, gäbe es zwar noch einzelne kritische Stimmen (z.B. bzgl. der langfristigen Erfolgsaussichten des WABe-Projektes), aber auch dort wachse der Zuspruch für das Konzept. Bürgermeister Jansen schlägt vor, dass er als Vorsitzender des Stadtsportbundes versucht, die (Mit-)Entscheider aller Beteiligten (Politik, Alemannia, WABe, Insolvenzverwaltung) an einen Tisch zu bringen, um einmal gemeinsam über das Konzept zu sprechen. So lasse sich auch vermeiden, dass Informationen aus welchen Gründe auch immer fehlerhaft bei den Adressaten ankommen. Aus der Runde wird darauf hingewiesen, dass ein solcher Termin eine gute Idee ist, dass dieser aber zeitnah stattfinden müsse, bevor dann doch Fakten geschaffen wurden. Die Arbeiten zum Umbau des Presseraums zwecks Umzugs der Mitarbeiter und des Fanshops seien jedenfalls schon beauftragt.

Seitens der Fans will man sich darum bemühen, dass Thema weiter in der Öffentlichkeit zu halten, um es so präsent zu halten. Dazu wurden drei Punkte vorgeschlagen: Die Fanbetreuung bzw. die Fanbeauftragten geben die Stimmung unter den Fans intern an die Verantwortlichen weiter, die Fan-IG wird sich zeitnah öffentlich klar positionieren und Theo Heiligers wird, wie schon im Vorfeld erwähnt, die Unterschriften der Petition an die Politik übergeben.

Gegen 21 Uhr endete die sehr konstruktive Sitzung mit der Verabredung der Beteiligten, in der Angelegenheit untereinander in Kontakt zu bleiben und das Thema wie besprochen weiter voran zu treiben.

Protokoll des IG-Treffens vom 9. Oktober – Vorstellung des Fanprojektes

Zu Beginn des Abends informierte IG-Sprecher André Bräkling die fünfzehn Anwesenden Fans über die bevorstehenden Termine:

  • IG-Treffen zur Neubesetzung des IG-Vorstandes am 13.11.
  • IG-Weihnachtsfeier am 11.12.
  • Weihnachtssingen am 21.12.
  • IG-Karnevalssitzung am 10.1.

Für letztere beiden Termine werden auch nach wie vor Sponsoren gesucht. Zur Karnevalssitzung wird darauf hingewiesen, dass derzeit die Möglichkeit eines Bustransfers ab Aachen überprüft wird, und dass die Räumlichkeiten rollstuhlgerecht sind (zum Betreten des Saals muss nur eine einzelne Stufe überwunden werden).

Anschließend folgte die Überleitung zum eigentlichen Thema des Abends: Der Vorstellung des Fanprojektes. Zunächst verwies André darauf, dass ihn die geringe Beteiligung an diesem Abend enttäusche… immerhin wurde in den letzten Monaten immer wieder gefordert, dass sich das Fanprojekt einmal vorstellen solle, und parallel kritisiert, dass man das Fanprojekt ja nie sehe. Um so mehr freute man sich aber, dass sich Sebastian Feis und Sebastian Schmitt die Zeit genommen haben, die Anwesenden umfangreich über die eigentliche Aufgabe des Fanprojektes zu informieren.

Eine Kernbotschaft, die man hier mitnehmen konnte, lautet sicher, dass das Fanprojekt keine erweiterte Fanbetreuung oder zusätzliche IG ist, sondern einen sozialpädagogischen Auftrag mit der Zielgruppe der 13 bis 27-jährigen habe. Der Fußball und die Alemannia stellen hier das Umfeld der Arbeit da, sind aber nicht zwingend das vordergründige Thema. Vielmehr bietet das Fanprojekt eine Anlaufstelle für alle Sorgen und Nöte, die man als Jugendlicher oder junger Erwachsener nunmal hat. Weitere Informationen finden sich auch auf der Webseite des Fanprojektes.

Zum Abschluss informierte der IG-Vorstand noch darüber, wieso beim letzten Heimspiel die ehrenamtlichen Helfer nicht im Einsatz waren. Hier ging es zunächst darum, dass sich die Helfer schon seit längerer Zeit über mangelnde Wertschätzung beklagen, und dass man keine Zeit fand, den Dialog zur Traditionsrettergruppe zu suchen. Entscheidend war dann aber, dass Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz auf die Anfrage, einen Text über die Arbeit der IG mit dem Ziel der Mitgliederwerbung im Tivoli Echo zu veröffentlichen, mit dem Verweis reagierte, andere müssten auch für ihre Werbung zahlen. So sehr man Verständnis dafür habe, dass die noch vor der Insolvenz getroffene Regelung zur Platzierung von Fan-News im Tivoli Echo erst auf den Prüfstand gestellt werden soll, überraschte diese Form der Ablehnung dann doch sehr. Wie man hier nun weiter verfahre, sei noch offen, da in der kommenden Woche ein Gespräch zu den unterschiedlichen Themen mit der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der GmbH geplant sei.

Einschub: Dieses Gespräch hat mittlerweile stattgefunden, wobei wir auf sehr viel Zustimmung gestoßen sind. Wie man nun im Detail weiter verfährt, ist noch zu klären. Unsererseits werden wir in den kommenden Tagen zunächst Rücksprache mit unseren Helfern halten. Für alle Fans wird aber interessant sein, dass es eine neue Regelung geben soll, um den Fans auch eine Plattform im Tivoli Echo zu bieten. Hierüber werden wir euch ausführlicher informieren, sobald die Details geklärt sind.

Der Abend endete nach etwas mehr als zwei Stunden in einer Diskussionsrunde und vielen Einzelgesprächen.

 

Protokoll des IG-Treffens vom 11.9. – Besuch von Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz

Am 11. September besuchte Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz bereits zum zweiten Mal in seiner halbjährigen Amtszeit ein IG-Treffen. Etwas mehr als zwanzig Fans waren in das Werner-Fuchs-Haus gekommen, um den Ausführungen zu folgen und eigene Fragen zu stellen. Doch zunächst nutzte IG-Sprecher André Bräkling die Gelegenheit für einige Hinweise in eigener Sache:

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