Klömpchensklub

Am Dienstag, 22.03.16, informierte die Alemannia über Ihre offizielle Homepage, dass die Stadiongaststätte „Klömpchensklub“ ab sofort bis Saisonende geschlossen bleibt. Da wir diese Mitteilung als sehr dürftig empfinden, haben wir bei Alemannia-Geschäftsführer Skrzypski nachgefragt. Wir bekamen folgende Auskunft: „Wir sind nicht der Vermieter und haben lediglich die Info bekommen, dass auf Grund von Differenzen zwischen Mieter und Vermieter der Klömpchensklub bis Saisonende geschlossen bleibt.“ Es sieht wohl diesmal so aus, dass Alemannia an dieser unpopulären Entscheidung keine Schuld trifft.


Fan-IG wünscht erneuten Fan-Abend der Alemannia für alle!

Beim letzten Monatstreffen  im Werner Fuchs Haus wurde über die Antworten der Alemannia-Verantwortlichen auf die, von der Fan-IG gestellten, Fragen rege diskutiert. Am Ende beschlossen die anwesenden interessierten Alemannen, das die Fan-IG über den Fanbeauftragten Lutz van Hasselt um einen erneuten Fan-Abend, wie zuletzt im November 2015 von der Alemannia organisiert, ersucht. Dies ist mittlerweile mit folgendem Wortlaut erfolgt:

„Die Vereinsführung werde künftig regelmäßig im Abstand von drei Monaten zu einem „Fan-Abend“ einladen, kündigte Klitzpera an. So solle den Anhängern in Zukunft „noch mehr Transparenz“ in Abläufe, Vorgänge und Entscheidungen bei der Alemannia ermöglicht werden.“
Dieses Zitat aus dem Onlinebericht über den Fanabend vom 19.11.2015 im Pressekonferenzraum des Tivolis möchte die Fan-IG zum Anlass nehmen, um die Vereinsführung aufzufordern, solch ein Treffen fristgemäß kurzfristig zu organisieren.
Tatsache ist, dass wir auf unsere doch sehr vielfältigen, offen an die Verantwortlichen der Alemannia gestellten Fragen nur äußerst unbefriedigende Antworten erhalten haben. Im Interesse der Fangemeinde sowie der Mitglieder der Alemannia würden wir es daher begrüßen, wenn im Rahmen eines neuerlichen Fanabends endlich auf konkrete Fragen auch konkrete Antworten erfolgen würden.


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Die Fan-IG hat gefragt und die Alemannia-Verantwortlichen haben geantwortet.

Inwieweit die Antworten aber tatsächlich die schwarz-gelbe Anhängerschaft befriedigen, wird sich zeigen. (Der Einfachheit halber wurde der ursprüngliche Text editiert)

Da bisher niemand seitens der Verantwortlichen der Alemannia sich öffentlich zu, aus unserer Sicht, wichtigen Fragen bzw. Vorgängen geäußert hat, erlauben wir uns auf diesem Wege, diese für die Mitglieder und Fans der Alemannia einzufordern:

Sehr geehrter Dr. Steinborn,

  1. Können Sie bestätigen, dass der restliche Aufsichtsrat weder von Herrn Deutz, noch von Herrn Klitzpera über die Abstimmung der Mannschaft nach dem Velbert-Spiel informiert wurde, wie in der Super Sonntag (Ausgabe vom 20.12.2015) dargestellt wurde? Inwieweit stimmt überhaupt der Inhalt dieses Berichtes des Wochenblatts? 

    Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht noch einmal eine Geschichte, die wir als abgeschlossen betrachten, wieder aufwärmen möchte. Der Bericht bemüht sich um Objektivität – die Sachlage ist jedoch in manchen Bereichen differenzierter… 

  2. Nachdem Herr Deutz zurückgetreten ist und nun Herr Reimig Schatzmeister des TSV und Aufsichtsratsmitglied der GmbH in Personalunion ist: Wer ist innerhalb des Aufsichtsrates nun für die sportlichen Belange zuständig und verfügt über adäquates Hintergrundwissen? 

    Eine direkte Zuständigkeit gibt es nicht mehr. Wir lassen uns jedoch entsprechend beraten und haben ja auch mit unserer sportlichen Leitung hinreichend Kompetenz in den eigenen Reihen. 

  3. Werden Sie auf der Mitgliederversammlung 2016 die Jahresabschlüsse 2014 und 2015 präsentieren? 

    Wir werden auf der kommenden MV alle dann vorliegenden Abschlüsse vorlegen. 

  4. Von Ihnen ist immer wieder das Schlagwort „Investor“ zu hören. Ist dies alternativlos angesichts der von Ihnen wiederholt erwähnten „strukturellen Defizite“? Wann steht eine konkrete Entscheidung an? 

    Es gibt immer Alternativen, die aber teils auch mit schmerzlichen Veränderungen verbunden wären, und so eine Rückkehr in den Profifußball perspektivisch eher in weite Ferne rücken würden. Auch ein „alles auf eine Karte setzen“, indem man alle Finanzmittel zusammennimmt und auf den Erfolg einer Saison hofft ist bei den Unwägbarkeiten des Fußballgeschäfts keine seriöse Option. Da – wie die letzten beiden Spielzeiten zeigen – aus dem Umfeld Aachens nicht mehr als die ohnehin schon erfreulichen Einnahmen zu generieren, der wirtschaftlich/sportliche Konkurrenzdruck jedoch weiterhin hoch bleibt (siehe z.B. Viktoria Köln), halte ich eine kommerzielle Lösung für sinnvoll. Schließlich muss es uns doch darum gehen, dem Verein eine Perspektive zu geben und wollen wir alle doch bald wieder Profifußball auf dem Tivoli sehen. Ich gehe davon aus, zur nächsten MV dazu Konkreteres sagen zu können.

 

Sehr geehrter Herr Maubach,

  1. das Leitbild soll den Mitgliedern der Alemannia auf der nächsten Jahreshauptversammlung vorgestellt und zur Abstimmung freigegeben werden. Wird es dabei bleiben, dass die Mitwirkenden den Entwurf vorab nochmals gegenlesen können, wie es seinerzeit beschlossen wurde? 

    Dabei wird es bleiben, der Text ist von Frau Ribler und Herrn Dr. Becker finalisiert und wird in die Arbeitsgruppe versendet. 

  2. Wer wird der neue Vizepräsident der Alemannia und wie erfolgt dies? 

    Zu dieser Fragestellung hat es noch keine Diskussion gegeben. In Abstimmung mit dem Verwaltungsrat wird das Präsidium derzeit nicht ergänzt, die Aufgaben werden verteilt. 

  3. Der Schatzmeister des Vereins ist im Verein für die Finanzen zuständig und nun in den Aufsichtsrat der GmbH entsendet. Dies sollte ja eigentlich (beim Entwurf der neuen Satzung) vermieden werden. Scheinbar wurde aber genau dieser Passus vor Abstimmung wieder entfernt. Wie sehen sie, unter Berücksichtigung dieser Punkte, diese Angelegenheit? 

    Horst Reimig ist einstimmig, bei einer Enthaltung, in den Aufsichtsrat entsendet worden. Dies ist Satzungskonform. Welche  Überlegungen zu dieser Satzungsbestimmung geführt haben und aus welchem Grund dies nicht sein sollte, ist mir nicht bekannt, spielt aber auch keinerlei Rolle, da die Satzungsbestimmung eindeutig ist.


 

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